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25.07.2014

10:04 Uhr

Geschäftsklima

Ifo-Index signalisiert konjunkturellen Abwärtstrend

Der wichtigste Gradmesser für die Stimmung der deutschen Unternehmen ist im Juli zum dritten Mal in Folge gefallen. Ökonomen hatten eigentlich einen Anstieg erwartet.

Auf dem Container Terminal Altenwerder (CTA) im Hamburger Hafen werden Container umgeschlagen. dpa

Auf dem Container Terminal Altenwerder (CTA) im Hamburger Hafen werden Container umgeschlagen.

Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 108,0 Punkte, wie das Ifo Institut am Freitag in München mitteilte. Der wichtigste Gradmesser für die Stimmung in der Wirtschaft fiel damit zum dritten Mal in Folge, was als Anzeichen für einen Abwärtstrend in der Konjunkturentwicklung gilt.

Ifo-Chef Hans-Werner Sinn erklärte zu den Gründen, "die geopolitischen Spannungen belasten die deutsche Wirtschaft". Ähnlich sieht das auch der Chefvolkswirt der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Jörg Zeuner. „Die Spannungen in der Ukraine und in Nahost sind in ihren Folgen für die Weltwirtschaft noch unklar, sie tragen aber gewiss zur Verunsicherung der Unternehmen bei,“ sagt er. Falls sich die Lage bald wieder beruhige, dürften sich die Wachstumsraten nach einer Verschnaufpause im abgelaufenen zweiten Quartal wieder fangen.

Die Industrieunternehmen bewerteten ihre aktuelle Lage merklich schlechter. Auch die Erwartungen trübten sich weiter ein. Die Exportaussichten der Unternehmen fielen auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahr, doch blieben sie mehrheitlich positiv. Die Kapazitätsauslastung ist um 0,3 Punkte auf 84,0 Prozent gefallen.

Im Juni war der Ifo-Geschäftsklimaindex bereits leicht auf 109,7 Punkten gesunken. Das war der tiefste Wert seit Dezember 2013. Im Mai stand der Index bei 110,4 Punkten. Der Ifo-Index wird monatlich durch die Befragung von rund 7000 Unternehmen ermittelt.

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dpa

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

25.07.2014, 10:51 Uhr

Befällt die EUR-Seuche nun auch Deutschland?

Herr richard roehl

25.07.2014, 11:40 Uhr

Nun auch??? Sorry, waren Sie die letzten Jahre im Dornröschenschlaf? Die Euro-Seuche hat den Patienten Deutschland bereits irreversibel geschädigt. Warten Sie, bis die Rechnungen fällig werden, noch legen sie ungeöffnet bei den Protagonisten des betreuten Denkens auf dem Tisch

Frau Margrit Steer

29.07.2014, 13:46 Uhr

Herr Roehl
die liegen alle bei Schäble.
Die Zahlen die von Schäuble kommen, sind doch immer gefäscht

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