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10.07.2017

03:09 Uhr

Geschäftsumfeld trübt sich ein

Britische Firmen planen weniger Investitionen

Eine Studie deutet auf eine Konjunktureintrübung in Großbritannien hin. Der Umfrage des Unternehmens Deloitte nach streichen große Unternehmen Investitionspläne zusammen. Die Finanzchefs begründen dies mit dem Brexit.

Mittlerweile gehen 72 Prozent der befragten Finanzchefs  davon aus, dass das Geschäftsumfeld sich eintrüben wird. Reuters

London

Mittlerweile gehen 72 Prozent der befragten Finanzchefs davon aus, dass das Geschäftsumfeld sich eintrüben wird.

LondonIn Großbritannien mehren sich die Hinweise auf eine Konjunktureintrübung. Einer am Montag veröffentlichten Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte zufolge haben große Unternehmen ihre Investitionspläne zusammengestrichen. Demnach ist der Konjunkturoptimismus der Firmen im zweiten Quartal deutlich zurückgegangen. Grund sei das nicht eindeutige Ergebnis der Parlamentswahl im Juni.

Mittlerweile 72 Prozent der befragten Finanzchefs gehen davon aus, dass das Geschäftsumfeld sich eintrüben wird durch den geplanten Austritt aus der EU. Der Wert lag noch nie höher. Die Frage ist seit einem Jahr Teil der Erhebung. Die britische Wirtschaft fordert einen sanften Brexit. Ein abrupter Abschied aus der Gemeinschaft würde ihrer Ansicht nach die Investitionen beeinträchtigen.

Einer Umfrage des Kreditkartenanbieters Visa zufolge fielen die britischen Verbraucherausgaben im zweiten Quartal um 0,3 Prozent geringer aus als vor Jahresfrist. Es war damit das schwächste Vierteljahr seit fast vier Jahren. Der Konsum wird gedämpft von einer anziehenden Inflation und schwachen Einkommenszuwächsen.

Von

rtr

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