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09.06.2011

17:02 Uhr

Griechenland-Krise

EZB sperrt sich gegen Griechen-Schuldenerlass

Finanzminister Schäuble wirbt für eine Umschuldung Griechenlands - doch EZB-Chef Trichet zeigt ihm die rote Karte. Der Pleitestaat benötigt offenbar noch einmal 120 Milliarden Euro.

EZB-Chef Trichet: Keine Umschuldung! Quelle: Reuters

EZB-Chef Trichet: Keine Umschuldung!

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt sich weiter mit aller Kraft gegen eine Umschuldung Griechenlands zur Wehr. „Wir schließen alle Konzepte aus, die nicht auf absoluter Freiwilligkeit beruhen. Wir wollen auf
jeden Fall alle Szenarien vermeiden, die einen Kreditausfall gleichkommen oder als solcher verstanden werden. Es wäre ein großer Fehler, wenn es dazu käme“, sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet am Donnerstag in Frankfurt am Main und bekräftigte damit seine früheren Aussagen zu dem Thema.

Am Dienstag hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vorgeschlagen, Griechenland mit einer Verlängerung der Laufzeiten bestehender Anleihen zeitlichen Spielraum zu verschaffen. Schäuble will die sich sträubende Europäische Zentralbank (EZB), die Euro-Partner und den Internationalen Währungsfonds (IWF) für eine „sanfte“ Umschuldung unter Einbindung privater Gläubiger gewinnen. Dies könne am besten über einen Umtausch von Anleihen erreicht werden, der zu einer Verlängerung ausstehender Forderungen um sieben Jahre führen sollte.

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Die Zinssatz in der Euro-Zone bleibt aber vorerst bei 1,25 Prozent.

Wie die Umschulung genau aussehen könnte, ließ Schäuble offen, erhöhte aber mit dem Vorstoß den Druck auf Trichet, der sich gegen eine Umstrukturierung der griechischen Staatsschulden oder gar einem Schuldenschnitt stemmt.

Kommentare (4)

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AllesMussRaus

09.06.2011, 17:58 Uhr

"Wir schließen alle Konzepte aus, die nicht auf absoluter Freiwilligkeit beruhen."

Und wer fragt die Deutschen Bürger ob sie ihr sauer verdientes und vom Saat abgepresstes Steuergeld FREIWILLIG in das griechische Fass ohne Boden werfen wollen?

Wäre ich Finne, würde ich sofort die "Wahren Finnen" wählen. Schäuble und Merkel vernichten unser Geld wie es kein Sozi besser könnte.

Zahlmeister

09.06.2011, 18:13 Uhr

Merkel und Schäuble werden als Verbrecher in die deutsche Geschichte eingehen.

Betrogener

09.06.2011, 19:35 Uhr

unsere Nachkommen werden sich FRAGEN warum die DEUTSCHEN damals so BLÖDE waren und sich zu GRUNDE RICHTEN liesen ohne den Artikel 20 Absatz 4 angewendet haben nicht nur Merkel und Schäuble werden als Verbrecher in die Analen eingehen sondern die Justiz auch deren Aufgabe jetzt wäre nach Artikel 20 Abs. 4 zu HANDELN.Dies zu unterlassen ist nur in einer Bananen Repubik möglich.

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