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02.04.2014

13:32 Uhr

Griechenland

Schäuble stellt weitere Finanzhilfen in Aussicht

Die nächste Kredittranche für Griechenland ist auf dem Weg – doch reichen die laufenden Programme? „Wenn es einen Bedarf gibt, kann man helfen“, sagt Finanzminister Schäuble – er will aber zunächst das Wachstum stärken.

„Die Reformen, die Griechenland durchgeführt hat, verdienen Anerkennung“: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. dpa

„Die Reformen, die Griechenland durchgeführt hat, verdienen Anerkennung“: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

AthenBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat Griechenland für den Notfall weitere Finanzhilfen nach dem Ende der laufenden Programme in Aussicht gestellt. „Wenn es einen Bedarf gibt, kann man helfen, wenn nicht, ist es auch gut“, sagte Schäuble am Mittwoch nach dem Treffen der EU-Finanzminister in Athen.

Insgesamt würden sich aber die positiven Anzeichen in dem von der Schuldenkrise geplagten Land mehren. „Die Reformen, die Griechenland durchgeführt hat, verdienen Anerkennung“, betonte Schäuble. Nun gelte es, Wachstumsimpulse stärker in den Fokus zu rücken. Ziel sei es, die Finanzierungsmöglichkeiten des griechischen Mittelstandes zu verbessern.

Konjunkturaussichten für die Euro-Länder

Spanien

Spanien könnte 2014 wieder um ein Prozent wachsen. Die Arbeitslosigkeit soll jedoch mit 25,7 Prozent hoch bleiben. Das Haushaltsdefizit wird auf 5,8 Prozent der Wirtschaftsleistung geschätzt.

Frankreich

Frankreichs Wachstum dürfte 2014 mit 1,0 Prozent unter dem Durchschnitt der Euro-Zone bleiben. Die Arbeitslosigkeit soll auf elf Prozent steigen.

Griechenland

Die griechische Wirtschaft soll 2014 erstmals seit sechs Jahren wieder um 0,6 Prozent wachsen. Trotz der erwarteten Besserung dürfte die Arbeitslosigkeit mit 26 Prozent vergleichsweise hoch bleiben. Bei der Verschuldung werden 177 Prozent der Wirtschaftsleistung erwartet.

Italien

Italiens Wirtschaft soll 2014 um 0,6 Prozent wachsen. Die Arbeitslosigkeit dürfte hingegen auf einen Rekord von 12,6 Prozent klettern. Der Schuldenstand bleibt hartnäckig hoch: 2015 soll er mit 132,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts leicht unter dem diesjährigen Niveau liegen.

Zypern

Um 4,8 Prozent soll das Bruttoinlandsprodukt einbrechen. Die Arbeitslosigkeit dürfte auf den Rekordwert von 19,2 Prozent steigen.

Portugal

Für Portugal erwartet die EU-Kommission 2014 ein Wachstum von 0,8 Prozent. 2015 soll die Arbeitslosenquote mit 16,5 Prozent einen Tick unter den diesjährigen Wert fallen. Der Schuldenstand dürfte nach dem Rekordwert von 129,4 Prozent im vorigen Jahr bis 2015 wieder auf 125,8 Prozent zurückgehen.

Irland

Irlands Wirtschaft dürfte 2014 mit 1,8 Prozent deutlich stärker wachsen als der gesamte Währungsraum. Bis 2015 soll die Arbeitslosenquote auf 11,2 Prozent fallen, nachdem sie 2013 noch bei 13,1 Prozent lag. Das Defizit soll 2015 auf 4,3 Prozent sinken.

Quelle

EU-Kommission

Griechenland wird von den internationalen Geldgebern mit zwei Hilfspaketen über insgesamt 240 Milliarden Euro gestützt. Die Finanzminister der Euro-Zone brachten am Dienstag die nächste Kredittranche von 8,3 Milliarden Euro auf den Weg.

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Von

rtr

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

02.04.2014, 15:07 Uhr

bitte rettet doch gleich alle Länder mit unendlichen Billionen aus dem OMT. wir Bürger freuen uns unendlich drauf auf einen Schlag enteignet zu werden, anstatt eure pausenlose verschissenen Lügnerei weiter zu ertragen,gell?

Account gelöscht!

02.04.2014, 15:14 Uhr

"Schäuble stellt weitere Finanzhilfen in Aussicht"

Jetzt setzt er die Pensionen der Politiker und will verdoppeln.

Ein Spieler auf Kosten der Bürger!

Account gelöscht!

02.04.2014, 19:32 Uhr

Hier wird offenbar mal wieder viel zensiert.

Aber wir schauen uns das nicht länger an. Im Mai wird gewählt. Linke oder AfD - ganz egal, nur keine Blockparteien mehr

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