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13.09.2016

18:04 Uhr

Griechenlandkrise

Zentralbank-Vertreter dämpft Hoffnung auf höheres Wachstum

Ein Zentralbankvertreter dämpft die Erwartungen der europäischen Geldgeber und des IWF in Bezug auf Griechenlands Wachstum im kommenden Jahr. Diese würden nämlich knapp verfehlt.

Die europäischen Geldgeber und der Internationale Währungsfonds haben ein Wachstum von 2,7 Prozent veranschlagt. dpa

Geschlossene Läden in Athen

Die europäischen Geldgeber und der Internationale Währungsfonds haben ein Wachstum von 2,7 Prozent veranschlagt.

AthenGriechenland dürfte nach Ansicht eines Zentralbank-Vertreters die Wachstumserwartungen der internationalen Geldgeber nächstes Jahr knapp verfehlen. Für 2017 sei mit einem Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von lediglich 2,5 Prozent zu rechnen, sagte der Insider, der anonym bleiben wollte, am Dienstag in Athen.

Die europäischen Geldgeber und der Internationale Währungsfonds (IWF) haben einen Zuwachs von 2,7 Prozent veranschlagt. Das Wachstum 2017 werde voraussichtlich von ausländischen Investitionen getrieben, sagte der Zentralbankvertreter nach einem Treffen mit Repräsentanten der Finanziers: „Vorausgesetzt, die Privatisierungen laufen wie geplant.“

Privatisierungen von Staatsunternehmen sind Teil der Auflagen, die an das im August 2015 vereinbarte internationale Rettungspaket für Griechenland geknüpft sind. Sie blieben aber bislang hinter den Erwartungen zurück.

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Die griechische Regierung muss Staatseigentum privatisieren, um im Gegenzug internationale Finanzhilfen zu erhalten. Athen hat aber bisher wichtige Bedingungen nicht erfüllt. Griechenland drohen nun harte Konsequenzen.

Die Finanzhilfen sollen dem Ägäis-Land aus der Schuldenkrise helfen. EZB, EU-Kommission und IWF haben Griechenland in insgesamt drei Rettungspaketen im Gesamtvolumen vor mehreren hundert Milliarden Euro an Krediten vor dem Staatsbankrott bewahrt.

Von

rtr

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