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06.10.2014

13:37 Uhr

Griechische Regierung

Athen erwartet kräftiges Wirtschaftswachstum

Für Griechenland soll es bergauf gehen: Finanzstaatssekretär Christos Staikouras erwartet kräftiges, nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Erhoffte Folgen: Die Arbeitslosenquote soll zurückgehen, der Lebensstandard steigen.

Der griechische Finanzstaatssekretär Christos Staikouras erwartet eine lange Phase nachhaltigen Wachstums und Haushaltsüberschüsse. dpa

Der griechische Finanzstaatssekretär Christos Staikouras erwartet eine lange Phase nachhaltigen Wachstums und Haushaltsüberschüsse.

AthenDie griechische Regierung sagt für 2015 ein kräftiges Wirtschaftswachstum und steigende Haushaltsüberschüsse voraus. Das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich um 2,9 Prozent zulegen, sagte Finanzstaatssekretär Christos Staikouras am Montag. Der Staatsetat werde ebenfalls ein Plus von 2,9 Prozent aufweisen, sofern die Zahlungen für den Schuldendienst ausgeklammert werden.

„Das Land beginnt jetzt eine lange Phase nachhaltigen Wachstums und von Haushaltsüberschüssen“, sagte Staikouras. „Das wird die Beschäftigung ankurbeln, die Arbeitslosigkeit drücken und den Lebensstandard für alle Einwohner erhöhen.“ Die Arbeitslosenquote soll auf 22,5 von 24,5 Prozent zurückgehen, der Schuldenstand auf 168 von 175 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

Die Regierung will sich im kommenden Jahr mehrfach an den Finanzmarkt wagen, um sich Geld von Investoren zu leihen und so aus dem Rettungsprogramm von Internationalem Währungsfonds und Europäischer Union aussteigen zu können. Geplant ist unter anderem die Emission von Anleihen mit sieben- und zehnjähriger Laufzeit.

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Von

rtr

Kommentare (4)

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Herr Peter Weber

06.10.2014, 13:59 Uhr

"Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube." sagte schon Goethes "Faust".

Die Zuverlässigkeit griechischer Wirtschaftsdaten und Prognosen sind ja bekannt.

Es ist offensichtlich, dass mit diesen Wunschträumen Investorengelder angezogen und der EU-Troika Argumente für weitere Zugeständnisse geliefert werden sollen.

Herr Mike Maier

06.10.2014, 14:02 Uhr

Ich suche immer noch das Wort Satire in umd um den Artikel herum.

Account gelöscht!

06.10.2014, 14:08 Uhr

Das erwarten die Griechen schon seit jeher.

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