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12.06.2012

10:14 Uhr

Gute Binnennachfrage

Bern erhöht Wachstumsprognose für 2012

Trotz des starken Frankens und der schwierigen Lage vieler EU-Länder hat die Schweiz die Erwartungen angehoben. Der Konsum privater Haushalte und Investitionen in Anlagen und Software sollen besser ausfallen als gedacht.

Die Schweizer Fahne weht an einem Schiff auf dem Brienzer See bei Interlaken. dpa

Die Schweizer Fahne weht an einem Schiff auf dem Brienzer See bei Interlaken.

Eine Expertengruppe der Schweizer Bundesregierung hat wegen der stabilen Binnennachfrage und robuster Exporte im Lande die Wachstumsprognose für das laufende Jahr angehoben.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde wegen der guten Konjunkturentwicklung im Winterhalbjahr statt der bislang erwarteten 0,8 Prozent um 1,4 Prozent wachsen, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft in Bern am Dienstag mit. Diese Behörde veröffentlicht auf Quartalsbasis Konjunkturprognosen für die Schweizer Wirtschaft. Für 2013 wird demnach mit einem BIP- Wachstum von 1,5 Prozent eine leicht schwächere Konjunkturdynamik als bisher mit 1,8 Prozent erwartet.

Entscheidende Voraussetzung für die weiterhin positive Konjunkturentwicklung sei, dass eine Eskalation der Staatsschuldenkrise im Euroraum verhindert werden kann. Damit habe sich die Schweizer Wirtschaft in diesem Jahr besser gehalten als es angesichts des starken Frankens und der rezessiven Wirtschaftslage in vielen EU-Ländern zu erwarten war.

„Diese Anpassung darf nicht darüber hinweg täuschen, dass sich das europäische Wirtschaftsumfeld in jüngster Zeit weiter verschlechtertet hat“, wurde in der Mitteilung festgestellt.

Der Konsum privater Haushalte wird den Angaben zufolge im laufenden Jahr um 1,7 und im kommenden Jahr um 1,3 Prozent wachsen. Die Investitionen in Anlagen und Software sollen im laufenden Jahr statt der bislang erwarteten Schrumpfung von zwei Prozent um 0,5 Prozent steigen. Die Exporte werden den Prognosen zufolge um 1,4 Prozent steigen und im kommenden Jahr um vier Prozent.

Kommentare (1)

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Heho

12.06.2012, 21:54 Uhr

Warum machen wir es nicht wie die Schweizer?
Eigene Währung, niedrige Steuern, und nebenbei noch Banken gerettet ohne großes Poltiktheater obwohl die UBS 6 mal mehr in ihrer Bilanz hat als die Schweizer wertschoepfen.
Alles ohne politisches Taktieren und Bedenkentraegerei

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