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30.01.2007

15:34 Uhr

Guter Start ins Jahr

Wirtschaft in Euro-Zone läuft besser als erwartet

Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist besser ins neue Jahr gestartet als zunächst erwartet. Das erwartete Wachstum im Gesamtjahr von 2,1 Prozent könnte laut EU-Währungskommissar Joaquín Almunia sogar übertroffen werden.

HB BRÜSSEL. Auch im vergangenen Jahr habe die Euro-Zone vielleicht besser abgeschnitten als geplant. Die EU-Kommission hatte für das Euro-Gebiet mit 13 Staaten für 2006 ein gutes Wachstum von 2,6 Prozent angenommen.

Der Vorsitzende der Finanzminister des Euro-Gebietes, der luxemburgische Premier- und Finanzminister Jean-Claude Juncker, sagte am späten Montagabend nach Beratungen mit seinen Amtskollegen, die Ölpreise seien deutlich zurückgegangen. Der befürchtete Abschwung in den USA werde sanft ausfallen. Ein Risiko sei jedoch die „völlig irrationale“ Ölpreisentwicklung.

Bundesfinanzminster Peer Steinbrück, der auch EU-Ratspräsident ist, sagte, die Zahlen für 2007 und 2008 stimmten zuversichtlich. Das bedeute aber nicht, dass man bei den Reformen und der Haushaltskonsolidierung nachlassen könnte. „Wann, wenn nicht jetzt, sollten Anstrengungen unternommen werden, um soziale Wohlfahrt zu sichern.“

Die 13 Minister des Euro-Gebiets sprachen lange über Wechselkurse. Dabei ging es insbesondere um die Schwäche des japanischen Yen zum Euro. „Der Aufschwung in Japan muss sich auch im Wechselkurs zum Yen widerspiegeln“, sagte Juncker.

Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Thierry Breton sagte: „Starke Wechselkursschwankungen sind keine gute Sache für die Wirtschaft.“ Die Wechselkurse sollen auch beim Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der sieben größten Industrienationen (G7) Anfang Februar in Essen eine Rolle spielen.

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