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19.02.2003

14:30 Uhr

Handelsblatt Business-Monitor

Manager befürchten durch Euro-Aufwertung Export-Nachteile

72% der deutschen Spitzen-Manager erwarten, dass der Euro in den kommenden sechs Monaten oberhalb der Dollarparität rangieren wird. Das ist das Ergebnis der Februar-Umfrage im Rahmen des Handelsblatt Business-Monitors unter knapp 900 Führungskräften.

HB DÜSSELDORF. Die Meinungen über die Ursache der Eurostärke gehen auseinander: 36% machen die internationale Lage, insbesondere die Irak-Krise aber auch die Spannungen mit Nordkorea dafür verantwortlich. 32% vermuten dagegen die gewachsenen Probleme der US-Wirtschaft als Grund. Weitere 30% sehen in der jüngsten Kursentwicklung nur eine Gegenbewegung zur früheren Unterbewertung des Euros.

Die Hälfte der Manager befürchtet durch die Euro-Aufwertung „starke“ nachteilige Effekte für den deutschen Export. 40% allerdings sind gelassener und schätzen diese Gefahr als „eher gering“ (37%) oder „sehr gering“ (3%) ein. Das Kursniveau ab dem die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Exporte beeinträchtigt wird, sehen 42% der Manager ab 1,10 bis 1,19 US-Dollar. 22% rechnen bereits ab der Parität mit Problemen.

Im Auftrag des Handelsblatts befragt das PSEPHOS-Institut für Wahlforschung und Sozialwissenschaft seit Februar/März 1999 ein repräsentativen Panel von deutschen Führungskräften. Für die Panel-Welle Februar 2003 wurden in der Zeit vom 28. Januar bis 14. Februar 899 Führungskräfte mit einem standardisierten Fragebogen telefonisch befragt.

Den kompletten Artikel können Sie in der Donnerstagsausgabe des Handelsblatts lesen.

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