Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.10.2011

15:00 Uhr

Handelsblatt exklusiv

Optimismus weltweit kollabiert

ExklusivDas Stimmungstief in Europa schwappt jetzt auch auf die großen Schwellenländer über. Dies zeigt der von der internationalen Beratungsgesellschaft Grant Thornton erstellte „GTI-Business-Report“.

Ein chinesisches Containerschiff in  Hamburg am Container Terminal Tollerort (CTT). dapd

Ein chinesisches Containerschiff in Hamburg am Container Terminal Tollerort (CTT).

Düsseldorf„Der geschäftliche Optimismus weltweit kollabiert“, heißt es in der Studie, die heute veröffentlicht wird und dem Handelsblatt (Montagsausgabe) bereits vorliegt. Weltweit gäben nur noch drei Prozent der Führungskräfte einen optimistischen Geschäftsausblick – im Vorquartal gaben dies noch 31 Prozent.

„Das sind die schlechtesten Zahlen seit 2009, als wir uns mitten in der globalen Rezession befanden“, sagte Klaus-Günter Klein, Chef von Warth & Klein Grant Thornton. Der Sommer-Optimismus sei in Folge der Euro-Krise verflogen. „Die Unsicherheit erreicht jetzt selbst Wachstumsmärkte wie China und Indien.“

Die Umfrage wurde unter 2721 Top-Managern in 39 Volkswirtschaften weltweit erhoben.

Von

asr

Kommentare (9)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

15.10.2011, 17:28 Uhr

Noch vor einem halben Jahr frohlockte Brüderle, dass die Krise endgültig vorbei sei. Wahrscheinlich war sein Glaube nicht stark genug, um seine Träume in die Realität umzusetzen.

+++ Unser erträumter Aufschwung – eine Fata Morgana +++
Unsere derzeitige Lage ist weltweit um einiges schlimmer, als noch 2008, beim Beginn der Krise. Es wurde versäumt, die Ursachen der Krise. Leben auf Pump, zu bekämpfen und das Spekulationsmonster mit Regeln zu versehen. In den letzten 20 Jahren hat sich die Verschuldung weltweit von 18 Bio. $ auf 95 Bio.$ vervierfacht. Das Derivatevolumen sich seit 2000 auf über 600 Bio. $ verdoppelt.
Von 2008 – 2010 erhielten Europas Banken 4589 Mr.d Euro Steuergelder , um sie vor dem Kollaps zu bewahren. Doch die ganzen Milliarden und Billionen sind schon wieder an der Börse und im Eigenhandel verzockt. Die sind schon wieder pleite, die Armen, Na so was, hat jemand was anderes erwartet?
Hätte man 2008 die Sparanstrengungen unternommen, die wir jetzt sehen, parallel dazu noch die Bankster in Geshäfts- und Zockerbanken aufgeteilt, ja dann hätte man noch was retten können. Die westl. Industriestaaten hatten die Realwirtschaft immer schneller in Billiglohnländer ausgelagert und somit Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet. Globalisierung sieht anders aus. Die gigantischen Binnenmärkte der BRICS hätten sich auch ohne den Export in die 1.Welt entwickelt, langsamer, aber ohne diese gigantische Umweltzerstörung, ohne die die Billigproduktion auch nicht möglich gewesen wäre.

Dann hätte sich der Wohlstand in den westl. Ind.staaten vielleicht nur halbiert. Aber jetzt, wo wir uns schon im freien Fall befinden, wird der Aufschlag deutlich härter sein. Außer bei uns im seligen DE, wir haben eigentlich immer genug Arbeit, weil Made in Germany unerreicht und weltweit gefragt ist. Nur unsere Realwirtschaft, die in den letzten Jahren auch immer sukzessive geschrumpft ist, rettet uns in DE vor dem Armageddon.

Account gelöscht!

15.10.2011, 17:29 Uhr

Teil II
Doch auf diesem innenpolitischem Pulverfass möchte ich nicht alt werden. Dafür gibt es Länder, die von der Finanzkrise nicht tangiert sind, die eine geringe Arbeitslosigkeit und hohe Löhne haben, wie wir damals mit der D-Mark: Kanada, Dänemark, Schweden und Norwegen.
Da wird in nächster Zeit weltweit noch mehr kollabieren, als der Optimismus. Die Amis zündeln ja schon wieder ...

Account gelöscht!

15.10.2011, 18:41 Uhr

darum wurde er auch abge(ver)setzt

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×