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13.09.2015

14:23 Uhr

Handelsblatt-Ranking 2015

Die Ökonomen der Uni München forschen am meisten

VonHans Christian Müller-Dröge

An keiner anderen Uni publizieren die Forscher so viele gute Fachartikel wie in der bayrischen Hauptstadt, zeigt das neue Ranking der Fakultäten. Deutlich zurückgefallen ist der Sieger der beiden Vorjahre, Mannheim.

VWL-Vorlesung in München: Der Nachwuchs wird früh in der Forschung aktiv. picture alliance / Sueddeutsche

Studenten im Hörsaal

VWL-Vorlesung in München: Der Nachwuchs wird früh in der Forschung aktiv.

DüsseldorfIm neuen Ranking der forschungsstärksten Ökonomie-Fakultäten liegt erstmal die Universität München vorn. An keiner anderen Uni in Deutschland, Österreich und der Schweiz publizieren die Volkswirte so viele so relevante Fachartikel wie an der Ludwig-Maximilians-Universität. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Uni Bonn und die Uni Zürich. Die Mannheimer Wirtschaftsfakultät, die zuletzt zweimal in Folge auf Rang eins gelegen hatte, ist auf Platz fünf zurückgefallen.

Das Ranking (zur Tabelle) wird alle zwei Jahren von Experten der ETH Zürich erstellt - im Auftrag des Handelsblatts und des Vereins für Socialpolitik (VfS), der Vereinigung der deutschsprachigen Ökonomen. Dafür werden sämtliche Fachartikel ausgewertet, die die Ökonomen in internationalen Journalen veröffentlicht haben. Je nach Renommee der Zeitung gibt es dafür Punkte. Die Punktzahl einer Fakultät ergibt sich aus der Summe der Punkte seiner Forscher. Dabei zählen nicht nur Professoren, sondern auch Nachwuchswissenschaftler.

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Die LMU hatte sich schon vor längerer Zeit auf die empirische sowie die Verhaltens-Ökonomie fokussiert – zwei Bereiche, die in den letzten Jahren einen besonderen Boom erlebt haben. Hinzu kommt, dass die Anbindung benachbarter Forschungsinstitute in München besonders gut funktioniert, wie Experten immer wieder konstatieren. Dazu gehören das Ifo-Institut und das Max-Planck-Institut für Öffentliche Finanzen.

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Zu den weiteren Aufsteigern gehören die Humboldt-Universität Berlin, die von Platz 18 vor zwei Jahren auf Rang sieben springen konnte, sowie die Uni Göttingen, die weiter aufsteigen konnte – von Platz zwölf auf Rang neun. Auch die Universität Düsseldorf sprang erstmals in die Top 25. Zurückgefallen ist etwa die Uni Wien (von acht auf 13).

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