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24.03.2011

02:06 Uhr

Japanische Autos für den Export im japanischen Hafen von Yokohama. Japan hat im Februar mehr exportiert als erwartet. Quelle: dpa

Japanische Autos für den Export im japanischen Hafen von Yokohama. Japan hat im Februar mehr exportiert als erwartet.

TokioJapans Wirtschaft hat in der Zeit vor dem schweren Erdbeben noch einmal an Fahrt aufgenommen.

Die drittgrößte Volkswirtschaft exportierte im Februar mehr Waren als erwartet. Die Ausfuhren legten um 9,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu und sorgten damit zugleich für einen Handelsüberschuss, wie das Finanzministerium am Donnerstag mitteilte.

Die Handelsbilanz weist für Februar einen Überschuss von rund acht Milliarden Dollar aus. Im Januar hatte Japan zum ersten Mal seit mehr als drei Jahren ein Defizit erzielt, da die Nachfrage aus China und anderen Teilen Asiens spürbar nachgelassen hatte.

Analysten gehen davon aus, dass die Naturkatastrophe die Entwicklung in den kommenden Monaten deutlich dämpft. Viele Konzerne mussten nach Beben und Tsunami ihre Produktion aussetzen oder herunterfahren.

Am Markt war ein Anstieg der Exporte um 8,6 Prozent erwartet worden. Im Januar hatten sie um 1,4 Prozent zugelegt. Die Ausfuhren nach Asien, die mehr als die Hälfte der gesamten Exporte Japans ausmachen, stiegen im Februar um 12,3 Prozent zum Vorjahr, während Lieferungen an China, Japans größter Handelspartner, um 29,1 Prozent wuchsen.

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