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22.07.2014

16:49 Uhr

Hohe Spritpreise

US-Inflation bleibt auf Höhenflug

Es sind spezifische Sektoren, welche die Verbraucherpreise in den USA nach oben treiben – insofern bleibt der Druck auf die US-Notenbank auch angesichts der hohen Teuerungsrate moderat. Die Fed setzt auf Langzeitplanung.

Teure Tropfen: Sprit ist der Haupttreiber für den Preisanstieg des US-Warenkorbes. dpa

Teure Tropfen: Sprit ist der Haupttreiber für den Preisanstieg des US-Warenkorbes.

WashingtonGestiegene Spritpreise halten die Inflationsrate in den USA weiter hoch. Waren und Dienstleistungen kosteten im Juni im Schnitt 2,1 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten bereits damit gerechnet, dass die Jahresteuerung auf dem Mai-Wert von 2,1 Prozent verharren würde. Das war der höchste Wert seit anderthalb Jahren. Die Preise für Kraftstoff legten im Juni um 3,3 Prozent zu. Im Mai waren es nur 0,7 Prozent. Klammert man Energie- und Nahrungsmittelpreise aus, legte die Inflation in der sogenannten Kernteuerung im Juni zum Vormonat nur um 0,1 Prozent zu. Im Mai lag der Anstieg noch bei 0,3 Prozent. „Die Kernteuerung ist moderat, und so dürfte sich von dieser Seite der Druck auf die US-Notenbank in Grenzen halten, verstärkt über eine Leitzinswende nachzudenken“, erklärte Ökonom Johannes Jander von der Helaba.

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Die Experten der US-Notenbank gehen davon aus, dass die Preissteigerung innerhalb der nächsten zwei Jahre unterhalb von zwei Prozent bleiben wird. Fed-Beobachter erwarten eine Leitzinserhöhung frühestens Mitte 2015. Von Mai auf Juni stiegen die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent und damit nicht mehr so stark wie im Mai, als sie um 0,4 Prozent anzogen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Peter Dirnberger

22.07.2014, 17:51 Uhr

Jetzt wo Öl durch Fracking fast kostenlos ist, steigt der Spritpreis. Wer kann das erklären? Oder ist wieder alles gelogen?

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