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13.09.2011

11:25 Uhr

HWWI-Prognose

Deutschlands Wachstum fällt drastisch zurück

Bislang sagte das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut Deutschland ein kräftiges Wachstum von 2,2 Prozent für das kommende Jahr voraus. Doch die Finanzkrise hat diese Prognose über den Haufen geworfen.

Ein Containerterminal im Hamburger Hafen. dpa

Ein Containerterminal im Hamburger Hafen.

HamburgDas Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut HWWI hat wegen der unsicheren Lage auf den Finanzmärkten seine Prognosen für die künftige wirtschaftliche Entwicklung nach unten korrigiert. Für Deutschland erwarten die Hamburger Forscher im kommenden Jahr nur noch ein Wachstum der Wirtschaftsleistung von 1,2 Prozent, teilte das HWWI am Dienstag in der Hansestadt mit. Bislang lautete die Prognose auf 2,2 Prozent.

Für das laufende Jahr reduzierte das Institut die Erwartung von 3,5 auf 3,0 Prozent. Damit sei jedoch nur den bislang eingetretenen Verschlechterungen Rechnung getragen. Die Probleme seien keinesfalls gelöst und die Risiken für eine noch deutlich ungünstigere Entwicklung nach wie vor groß.

Die OECD hatte bereits in ihrem letzten Konjunkturbericht das deutsche Wachstum vorerst für beendet erklärt. Ihrem Szenario droht der deutschen Wirtschaft schon zum Jahresende 2011 ein Einbruch. Für die letzten drei Monate prognostizieren die Volkswirte der Industriestaaten-Organisation einen auf das Jahr hochgerechneten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 1,4 Prozent. Gegenüber dem dritten Quartal 2011 entspricht dies einem „echten“ Minus von 0,3 Prozent.

Von

dpa

Kommentare (15)

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Orakel

13.09.2011, 11:06 Uhr

Der Wirtschaftsausschuss der Vereinigung der Brieftauben Sued-Wanne-Eickel sieht die Wirtschaftsleistung im Euroraum um 0,28% niedriger zum Vormonat.

Fazit..wieviele Institute sagen noch etwas vorher, OeCD, IWF, usw... Sollte man alle schoen in eine Aufstellung zusammenfassen und veroeffentlichen.

Wolfram007

13.09.2011, 11:29 Uhr

Na Bravo, jetzt geht das wieder los. Diese Prognose-Genies werden jetzt Stück für Stück ihre Prognosen absenken, was am Ende nichts anderes ist als ein anpassen an bereits berechnete Realität. Das kann jeder. Wozu brauchen wir diese Institute eigentlich? Leben die etwa von Steuergeldern?

Account gelöscht!

13.09.2011, 11:31 Uhr

Gut so. Das Wachstum der BRD-Wirtschaft erinnert eher an einen wachsenden Tumor.
Vielleicht schmilzt der Tumor "BRD-Wirtschaft" ja sogar ein, wird kleiner. Dann geht es den Betroffenen, den meisten Deustchen, wieder deutlich besser und es koennte eine Heilung anstehen.

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