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13.08.2014

13:13 Uhr

Ifo-Analyse

USA schieben globale Konjunktur an

Ohne USA kein Aufschwung? Einer Analyse des Ifo-Instituts zufolge spielen die USA die entscheidende Rolle für die globale Konjunktur der kommenden Jahre. Europa schiebt die Weltwirtschaft indes kaum an.

Eine US-amerikanisch Flagge auf Dollar-Noten: Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten soll einem Ifo-Bericht zufolge die globale Konjunktur anschieben. dpa

Eine US-amerikanisch Flagge auf Dollar-Noten: Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten soll einem Ifo-Bericht zufolge die globale Konjunktur anschieben.

BerlinAngeschoben von den USA und Asien kommt die Weltwirtschaft nach Einschätzung des Ifo-Instituts stärker auf Touren. In Europa, dem Nahen Osten und Lateinamerika hingegen verliert die Konjunktur an Fahrt, wie die Münchner Forscher am Mittwoch mitteilten.

Das Barometer für das Weltwirtschaftsklima im dritten Quartal kletterte um 2,7 auf 105 Punkte und erreichte nach einer kleinen Delle im zweiten Quartal nun den höchsten Wert seit Anfang 2011. „Allerdings haben die Risiken zugenommen“, warnte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. So sähen fast drei Viertel der befragten Experten vor allem „in steigenden Energiepreisen und in Engpässen in der Versorgung“ eine Gefahr für die Weltwirtschaft.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Von den Folgen des Ukraine-Konflikts seien vor allem unmittelbare Nachbarländer negativ betroffen. Ökonomen aus entfernten Regionen wie Lateinamerika, Ozeanien sowie Asien und Afrika halten laut Ifo die Auswirkungen auf ihre Länder für relativ gering. Das Institut befragte im Juni 1146 Experten aus 121 Ländern zur Konjunkturentwicklung.

Von

rtr

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