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22.05.2015

11:28 Uhr

Ifo-Index sinkt

Deutsche Wirtschaft strahlt nicht mehr ganz so hell

Die Stimmung der deutschen Unternehmen ist angeknackst: Der Ifo-Index geht im Mai zurück – erstmalig seit Oktober. Schuld ist laut Ifo-Institut die „Tristesse rund um den Globus“. Doch es gibt auch Grund zur Zuversicht.

Ifo-Index sinkt

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MünchenDie Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Mai erstmals seit Monaten geringfügig verschlechtert. Der ifo-Geschäftsklimaindex, der als Frühindikator für die Entwicklung der Wirtschaft gilt, ging von 108,6 minimal auf 108,5 Punkte zurück, wie das ifo-Institut für Wirtschaftsforschung am Freitag in München mitteilte.

Das ist der erste Rückgang seit Oktober vergangenen Jahres. Er fiel aber weniger stark aus als von Experten erwartet. Der Index wird monatlich durch die Befragung von rund 7000 Unternehmen aus Industrie, Einzel- und Großhandel sowie aus der Bauwirtschaft ermittelt und spiegelt die Lage und Erwartungen der Firmen wieder.

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Die deutschen Unternehmen sind angesichts guter Rahmenbedingungen und dem schwachen Euro weiter bester Laune. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für April ist stärker angestiegen als von Experten erwartet.

Führende Forschungsinstitute und die Bundesregierung haben ihre Wachstumsprognosen für dieses Jahr Im April heraufgesetzt – auf rund zwei Prozent. Allerdings waren sowohl die Produktion der Firmen als auch die Industrieaufträge zuletzt schwächer als erwartet ausgefallen.

Dagegen war die Kauflaune der Verbraucher zuletzt so gut wie seit 2001 nicht mehr. Steigende Löhne und niedrige Inflation sorgen für eine höhere Kaufkraft, während die Arbeitslosigkeit sinkt und die Beschäftigung Rekordwerte erreicht.

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Ölpreis und Niedrig-Zins versetzen die Verbraucher zu Recht in Hochstimmung – noch. Deutschland brummt. Doch wenn die Wohlfühl-Groko nicht schnell handelt, droht das Chaos. Denn Deutschland hat ein massives Problem.

Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Unternehmen hat sich erstmals seit Oktober leicht eingetrübt. Nach sechs Anstiegen in Folge sank das Barometer für das Geschäftsklima im Mai zwar, allerdings nicht so stark wie von Ökonomen befürchtet.

Der Index des Ifo-Instituts fiel um 0,1 Punkte auf 108,5 Zähler, wie die Münchner Forscher am Freitag zu ihrer Umfrage unter 7000 Managern mitteilten. Von Reuters befragte Experten hatten mit 108,3 Zählern gerechnet. „Die deutsche Wirtschaft bleibt auf Kurs“, erklärte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn dennoch. Die Führungskräfte beurteilten ihre Lage etwas besser, ihre Geschäftsaussichten aber schlechter als im Vormonat.

Kommentare (6)

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22.05.2015, 11:41 Uhr

Sagen wir es mal so....die Wirtschaftslage ist seit einigen Jahren deshalb im Inland so gut, weil hier die Zinsen niedrig sind und die Investitionstätigkeit hoch. Nur wird halt in eine Energiewende und und Wohnungsbauten die billigen Kreditgelder gesteckt, die keine wirtschaftliche Wertschöpfung und damit Wert in Zukunft haben werden. Es wird als sehr viel Geld in Projekten Investiert (Erneuerbare Energien und Wohnungsbau) die nicht auf dem Markt basieren, sondern auf marktfeindlichen Gesetzen (EEG und ESM) die früher oder später am Markt scheitern also die Blase platzen wird. Und dann wird es richtig in Deutschland und mit der Gesellschaft bergab gehen. Dank einer marktfeindlichen und ideologischen Grün-Sozialistischen Merkel-Energiewende-Wirtschaftspolitik.

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22.05.2015, 12:22 Uhr

Vollständige Zustimmung von mir.

Es wird zwar in Deutschland immer wieder die üblichen konjunkturellen Schwankungen und damit eben auch einmal Perioden des Wachstums geben, die Grundtendenz jedoch wird unumkehrbar nach unten weisen.

Dafür wird die Politik der technischen, ökonomischen, familienpolitischen und finanzwirtschaftlichen Selbstzerstörung, die die Regierung Merkel mit aller Kraft betreibt, zuverlässig sorgen.

Sprengsätze der Zerstörung sind:

Ausstieg aus der Kernenergie und Förderung der technisch wertlosen "erneuerbaren" Energieen.

Massenhafte Zuwanderung in die Sozialsysteme.

Familien- und kinderfeindliche Politik und demographische Katastrophe

Diverse "Rettungspakete" für Pleitestaaten wie Griechenland und die Ukraine und eine zum Tode verurteilte Währung namens Euro.

Selbstmörderische Rußlandsanktionen

Herr Josef Schmidt

22.05.2015, 12:35 Uhr

Nach 6 Jahren und 4 Billionen Dollar der FED und etliche Billionen der EZB ist man im Monopolyspiel wieder auf "Los".

Das Pulver ist verschossen, damit das Spiel für einige Jahre weitergehen kann kommen noch negative Zinsen und Bargeldverbot um einen Bankrun zu verhindern damit der Haircut am Ende sehr effizient sein wird.

Der deutsche Michel schläft noch und faselt noch von schweren Münzen, Bakterien auf Geldscheine und Schwarzarbeit. Wenn er aufwacht ist sein Vermögen übers Wochenende schon weggezypert.

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