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07.08.2013

11:36 Uhr

Ifo-Index

Wirtschaftsklima in der Euro-Zone auf Zwei-Jahres-Hoch

Die konjunkturelle Stimmung im Euro-Raum hellt sich auf. Der Ifo-Index für das dritte Quartal legte deutlich zu. Für die nächsten sechs Monate sehen die Aussichten noch besser aus.

Die Stimmung im Euro-Raum für das dritte Quartal hat sich verbessert. dpa

Die Stimmung im Euro-Raum für das dritte Quartal hat sich verbessert.

BerlinDas Wirtschaftsklima in der Euro-Zone ist nach Angaben des Ifo-Instituts derzeit so gut wie seit zwei Jahren nicht mehr. Das Barometer für das dritte Quartal verbesserte sich um 7,2 auf 102,3 Punkte, wie die Münchner Forscher am Mittwoch mitteilten. Während die gut 300 befragten internationalen Experten nur ein leichtes Aufhellen der aktuellen Lage auf niedrigem Niveau ausmachten, zogen die Erwartungen für die nächsten sechs Monate deutlich an. „Eine konjunkturelle Stabilisierung im Euroraum scheint sich abzuzeichnen“, sagte Ifo-Konjunkturchef Kai Carstensen. Allerdings liege der gesamte Indikator immer noch klar unter seinem Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre von 108 Zählern.

Die Wirtschaftslage verbesserte sich laut Ifo zwar im Vergleich zum zweiten Quartal in den meisten Ländern des Euroraums etwas. Sie ist aber den Experten zufolge in Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal, Spanien und Zypern weiter „schlecht“. Nur Deutschland und Estland bescheinigen die Fachleute eine zufriedenstellende bis gute Situation. Die Aussichten hellten sich für die meisten Euroländer allerdings auf. Nur in Slowenien und in Zypern dürfte sich die Lage verschlechtern.

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Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli weiter aufgehellt. Das ist der dritte Anstieg in Folge. Auch die Lage wurde besser bewertet. Volkswirte sprechen von einer möglichen Trendwende.

Die Euro-Zone kämpft sich derzeit mühsam aus der längsten konjunkturellen Durststrecke ihrer Geschichte, die Wirtschaft im gesamten Währungsraum schrumpfte zuletzt sechs Quartale in Folge. Allerdings gehen viele Volkswirte davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt zwischen April und Juni erstmals seit Herbst 2011 wieder gewachsen ist.

Von

rtr

Kommentare (14)

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trident

07.08.2013, 12:01 Uhr

Da wird schnell vor den Wahlen mal wieder gelogen. Welche Länder der Eurozone sind vor der Pleite, ohne Wachstum und bei hoher Verschuldung und Arbeitslosigkeit. Das Ganze zielt auf Deutschland, um die Wähler zu ködern. Darum kann man die verfehlte Politik der Blockparteien nicht mehr wählen. Es gibt Alternativen!

Account gelöscht!

07.08.2013, 12:04 Uhr

Ja, Umfrage-Indikatoren haben generell die Eigenschaft, sich vor Wahlen deutlich zu verbessern. Der Sinn muß sowieso "Euromäßig" noch einiges gutmachen, damit ihn die Politiker wieder so richtig lieben.

Rechner

07.08.2013, 12:07 Uhr

Ball paradox an der Börse:

Also befürchten Marktteilnehmer ein Ansteigen der Zinsen und die Aktienkurse gehen zurück.

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