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22.12.2014

13:43 Uhr

Ifo-Institut

Unternehmen kommen leicht an Bankkredite

Im Dezember klagten nur 17,4 Prozent der deutschen Firmen über einen schlechten Zugang zu Krediten, das ist ein historischer Tiefstand. Deutsche Unternehmen gelten als sicherer Hafen für Anlagekapital in unsicherer Zeit.

Zum Jahresende bleibe das Finanzierungsumfeld für deutsche Firmen sehr gut, erklärt Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. dapd

Zum Jahresende bleibe das Finanzierungsumfeld für deutsche Firmen sehr gut, erklärt Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Berlin/MünchenDeutsche Unternehmen kommen nach Einschätzung des Ifo-Instituts immer leichter an Bankkredite. Im Dezember hätten nur 17,4 Prozent der vom Forschungsinstitut befragten Firmen über Probleme bei der Kreditvergabe geklagt.

„Dies entspricht dem historischen Tiefstand, der schon im Mai erreicht wurde“, sagte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn am Montag. Zum Jahresende bleibe das „Finanzierungsumfeld daher sehr gut“. Im November hatten noch 18,3 Prozent der befragten Unternehmen Schwierigkeiten bei Bankkrediten gemeldet.

Im Dezember sank die Kredithürde sowohl für größere als auch für kleine und mittlere Firmen. Allerdings profitierten laut Ifo-Institut große Konzerne, die auch für internationale Anleger offenstehen, besonders stark von der Entwicklung. „Deutsche Unternehmen gelten in unruhiger Zeit als sicherer Hafen für das Anlagekapital.“

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Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Dezember weiter aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklima-Index steigt. Für das laufende Quartal ist die Stimmung allerdings verhaltener.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist die Kredithürde mit 15,0 Prozent besonders niedrig. Im Baugewerbe meldeten 20,9 Prozent der Unternehmen Probleme bei der Kreditvergabe, im Handel 18,3 Prozent. „In allen Größenklassen der Industrie sank der Anteil der Firmen, die von einer restriktiven Kreditvergabe der Banken berichten“, sagte Sinn.

Das Ifo-Institut befragt einmal im Monat Unternehmen über ihre Erfahrungen bei Bankkrediten. Die Umfrage basiert auf etwa 4000 Meldungen von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

Kommentare (3)

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Herr Helmut Paulsen

22.12.2014, 12:19 Uhr

M E R K E L = Abriß-Birne Deutschland.

BONN am Montag !

"Wenn es noch eines Beweises dafür bedurft hätte, wie sehr sich Politiker und Medien inzwischen von den Menschen da draußen entfernt haben, dann bekommt man diesen jetzt täglich präsentiert. Journalisten und Politiker bezeichnen ganz normale Bürger als »Ratten« und »Ungeziefer«, nur weil diese Grundrechte in Anspruch nehmen und darauf pochen, dass ihre Anliegen gehört werden. Dagegen demonstriere ich am Montagabend ab 18.30 Uhr in Bonn gemeinsam mit BOGIDA. ..."

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/aufruf-von-udo-ulfkotte-wir-sehen-uns-montagabend-in-bonn-bei-bogida.html

Herr Helmut Paulsen

22.12.2014, 12:23 Uhr

Verunglimpfungs-Gipfel der System-Presse Spiegel und co.

Roland Tichy - "Wir sind eben alle Nazis, jedenfalls latent

Bei Pegida „geht (es) um Kritik an der etablierten Politik, Skepsis gegenüber der EU, um eine Entfremdung vom politischen System im Allgemeinen und Kritik an den Medien im Besonderen.“ Das ist schon mal ein Fortschritt, denn wenn es auch um diese Themen geht, ist die Verkürzung auf „Rassisten und Ausländerfeinde“ schon nicht mehr möglich. ..."

http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/pegida-urkainer-wir-sind-eben-alle-nazis-jedenfalls-latent/

Account gelöscht!

22.12.2014, 19:30 Uhr

Zum Jahresende bleibe das Finanzierungsumfeld für deutsche Firmen sehr gut, erklärt Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn

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Kredite alleine lösen das Gesamtproblem der EU nicht !

Die Arbeitslosigkeit innerhalb der " EU " liegt bei eine

.......SEHR KRITISCHE LAGE .............................

und verunsichert Anleger wie auch Industrielle.

Überall auf der Welt herrscht in der Marktwirtschaft...

die ...FRAGE DER RENTABILITÄT ! ........................

Und hierbei gerade bei Rentabilität...

zeigen sich die neue Entwicklungen etwa in dem USA...

für Anleger und Investoren interessanter zu werden.

Dazu erwartet die Welt eventuell einen

FREIHANDELSABKOMMEN zwischen dem USA und der EU...

und danach wird garantiert nicht die Industrie in der EU

davon mehr profitieren als die Industrie aus dem USA.

Man frage sich weshalb europäischen Firmen ...

trotz Erwartungen von einem Freihandelsabkommen...

zwischen dem USA und der EU...trotzdem weiterhin eher in Werke innerhalb der USA investieren und nicht in der EU.

Steuern fallen dann weg...und den Rest mit Ersparnisse bei Transportwege können nicht alleine die Entscheidungen für solche Milliarden an Investitionen im USA nicht alleine als Argument gelten.

Wenn dann Arbeitsplätze bei den großen Unternehmen weg fallen und dadurch der Konsum nicht erreicht wird dass sich dann nicht mehr finanzieren lässt...

wozu sollen mittelständige unternehmen noch Kredite für Investitionen aufnehmen ?

Der Rattenschwanz der Krise in Europa wird dabei Deutschland nicht auslassen.

Dann aber Investitionen erwarten von Unternehmer ..
...............................in der EU?

Man muss schon wirklich Blauäugig sich solche Investitionen erwarten.






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