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06.08.2014

12:02 Uhr

Ifo-Institut

Wirtschaftsklima im Euroraum verschlechtert sich

Der Optimismus ist verflogen: Die Konjunktur im Euroraum verschlechtert sich nach Expertenmeinungen. Das ifo-Institut teilte mit, dass sich die Erwartungen der Ökonomen für die kommenden sechs Monate verringert haben.

Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts: „Die Konjunkturerwartungen für die nächsten sechs Monate sind weniger optimistisch als im Vorquartal.“ dpa

Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts: „Die Konjunkturerwartungen für die nächsten sechs Monate sind weniger optimistisch als im Vorquartal.“

BerlinDas Wirtschaftsklima in der Euro-Zone hat sich nach Einschätzung des Ifo-Instituts erstmals seit Ende 2012 verschlechtert. Während die Beurteilung der Lage auf niedrigem Niveau bleibe, hätten sich die Erwartungen von Ökonomen für die nächsten sechs Monate deutlich eingetrübt, teilte das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch mit. „Die befragten Experten befürchten steigende Energiepreise und Einschränkungen beim Export durch den Ukraine-Konflikt“, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Das von den Münchner Forschern berechnete Barometer sank im dritten Quartal auf 118,9 Punkte. Noch im zweiten Quartal hatte es mit 123 Punkten den höchsten Stand seit Ende 2007 markiert.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

In den meisten Ländern des Euroraums sei die zum Frühjahr leicht verbesserte Lagebeurteilung wieder auf das niedrige Niveau zu Jahresbeginn zurückgekehrt. „Vor allem in Finnland und Estland, zwei Länder mit ausgeprägtem Russlandgeschäft, trübte sich die derzeitige wirtschaftliche Lage deutlich ein“, sagte Sinn. „Die Konjunkturerwartungen für die nächsten sechs Monate für den Euroraum liegen zwar noch auf hohem Niveau, sind aber weniger optimistisch als im Vorquartal.“ Das Ifo befragte für seine Studie gut 300 internationale Experten.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

06.08.2014, 14:20 Uhr

Diese wertvernichtende Ethik-Energiewende einer EEG-Merkel Diktatur schlägt langsam aber SICHER auf die deutsche Wirtschaft und damit auf die deutschen Arbeitsplätze durch. Energiewende/EEG = Armut und Mangel!
Mit dieser Grün-sozialsitischen Innovations- und Energiefeindlichen EU-Deutschland Poltiik im schwarzen Merkel Machtverwaltungsgewand ist an ein Wirtschaftswachstum und Wohlstandswachstum in EU-Deutschalnd nicht zu denken. Die Marktwirtschaft wird in EU-Deutschland unter Merkel-Verwaltung mit Füssen getreten.

Frau Margrit Steer

06.08.2014, 17:10 Uhr

Ich frage mich nur, was bei der blödsinnigen Energiewende so viel kostet.
Wir exportieren jede Menge Strom und nehmen dafür enorm ein.
Hier stimmt doch was nicht
Und dass die Konjunktur einknickt, war doch vorher zus sheen mit diesem Scheiß-Euro
Nun auch noch die vom Westen angezettelte Ukraine-Krise, wo wir ja auch wieder zahlen, der Streit mit Putin und die Sanktionen, liebe Leute wir werden uns noch wundern

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