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08.05.2014

08:46 Uhr

Im März

Deutsche Unternehmen drosseln Produktion

Nach zuvor vier Anstiegen in Folge mussten die deutschen Unternehmen ihre Produktion nun drosseln. Die Aussichten für das zweite Quartal sind derweil eher trübe – die Aufwärtsdynamik ist dahin.

Ein Mitarbeiter montiert einen Zylinderkopf an einem Dieselmotor: Die Industrie fuhr ihre Produktion im März um 0,4 Prozent zurück. dpa

Ein Mitarbeiter montiert einen Zylinderkopf an einem Dieselmotor: Die Industrie fuhr ihre Produktion im März um 0,4 Prozent zurück.

BerlinDie deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im März überraschend gedrosselt. Sie stellten 0,5 Prozent weniger her als im Vormonat, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag in Berlin mit. Das war der erste Rückgang nach zuvor vier Anstiegen in Folge. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 0,2 Prozent gerechnet, nachdem es im Februar noch ein Wachstum von 0,6 Prozent gegeben hatte.

Trotz des Rückschlags wuchs die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe - Industrie, Bau- und Energiewirtschaft - im ersten Quartal um 1,2 Prozent. Das ist fast doppelt so stark wie im letzten Vierteljahr 2013. In diesem Tempo dürfte es aber nicht weitergehen. „In der Industrie kündigt sich für das zweite Quartal angesichts der aktuell zurückhaltenden Entwicklung der Auftragseingänge vorübergehend eine schwächere Aufwärtsdynamik an“, erklärte das Ministerium. Die Bestellungen waren im März wegen der schwächeren Nachfrage aus den Euro-Ländern um 2,8 Prozent gefallen. Auch am Bau zeichne sich eine Abkühlung ab. „Hier dürfte die Frühjahrsbelebung nach dem milden Winter weniger kräftig ausfallen als gewohnt“, so das Ministerium.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Die Industrie fuhr ihre Produktion im März um 0,4 Prozent zurück. Die Hersteller von Vorleistungsgütern wie Chemikalien meldeten dabei mit 0,9 Prozent das größte Minus. Die Hersteller von Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen drosselten ihren Ausstoß um 0,2 Prozent. Die Konsumgüterbranche produzierte dagegen 0,5 Prozent mehr. Die Bauproduktion fiel um 2,2 Prozent. Die Energieversorger fuhren ihre Erzeugung um 1,8 Prozent hoch.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

08.05.2014, 09:55 Uhr

Na dann bitte weiter kräftig Sanktionen aussprechen und hier die Wirtschaft abwürgen, liebe Regierung. Der Griff in die Taschen der Bürger/Innen bleibt ja immer noch übrig. Siehe EEG Umlage, geplante Umlage für Straßen etc.
Wandel durch Handel war einmal, die USA wollen wieder zurück zum kalten Krieg und Merkel macht da mit.

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