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22.05.2014

06:42 Uhr

IMD-Ranking

Deutschland steigt auf

Hoch qualifizierte Arbeitnehmer, verlässliche Infrastruktur, ein stabiles politisches Umfeld: Deutschland wird laut einer aktuellen Studie immer wettbewerbsfähiger. Auch das Image des Landes könnte kaum besser sein.

Gute Noten im Ranking

Deutschlands Image besser als je zuvor

Gute Noten im Ranking: Deutschlands Image besser als je zuvor

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BerlinDeutschland macht einer Studie zufolge in Sachen Wettbewerbsfähigkeit einen Sprung nach vorn. In der am Donnerstag veröffentlichten Rangliste der Schweizer Business School IMD kletterte die Bundesrepublik vom neunten auf den sechsten Platz. Nummer eins bleiben danach die USA, gefolgt von der Schweiz, Singapur und Hongkong. Auch Schweden liegt noch vor Deutschland.

Die IMD stellt das Ranking seit 1989 jährlich auf, wofür 4300 internationale Geschäftsleute befragt und die Länder nach über 300 Kriterien bewertet werden. Deutschland punktet vor allem mit hoch qualifizierten Arbeitnehmern, verlässlicher Infrastruktur und einem stabilen politischen Umfeld. Die USA behaupten ihre Führungsposition dank einer „widerstandsfähigen Wirtschaft, steigender Beschäftigung und ihrer Dominanz in Sachen Technologie und Infrastruktur“.

Europa gehe es besser als letztes Jahr, so die IMD, was auf die schrittweise wirtschaftliche Erholung zurückzuführen sei. Fortschritte werden demnach auch einigen Euro-Krisenstaaten bescheinigt. Irland (Platz 15), Spanien (39) und Portugal (43) verbesserten sich im Ranking, während Italien (46) und Griechenland (57) zurückfielen.

Die wettbewerbsfähigsten Länder der Welt

Platz 10

Norwegen (Vorjahr: 6.)

Platz 9

Dänemark (Vorjahr: 12.)

Platz 8

Vereinigte Arabische Emirate (Vorjahr: 8.)

Platz 7

Kanada (Vorjahr: 7.)

Platz 6

Deutschland (Vorjahr: 9.)

Platz 5

Schweden (Vorjahr: 4.)

Platz 4

Hong Kong (Vorjahr: 3.)

Platz 3

Singapur (Vorjahr: 5.)

Platz 2

Schweiz (Vorjahr: 2.)

Platz 1

USA (Vorjahr: 1.)

Quelle

IMD World Competitiveness Ranking 2014

Kleine Volkswirtschaften wie die Schweiz (2), Singapur (3) und Hong Kong (4) wüchsen dank Ausfuhren, Wirtschaftlichkeit und Innovation weiterhin. Nach unten ging es dagegen für die meisten aufstrebenden Märkte, „da das Wirtschaftswachstum und Investitionen von auswärts abnehmen und die Infrastruktur weiterhin unzureichend ist“, wie es in einer Mitteilung heißt. China (23) etwa rutscht ab, ebenso wie Indien (44) und Brasilien (54), die unter „unrationellen Arbeitsmärkten und unwirtschaftlicher Verwaltung“ litten. Ebenfalls verschlechtert haben sich die Türkei (40), Mexiko (41), die Philippinen (42) und Peru (50).

Kommentare (36)

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22.05.2014, 07:50 Uhr

Meine Rede !

Deutschland ist das Paradies auf Erden - natürlich nur für die, die auch etwas leisten wollen. Hier lässt es sich richtig geil Kohle scheffeln und das Vermögen auf einen neuen Level hieven, vor allem dank EU und der eierlegenden Wollmilchsau Euro. Beides sind ein Segen, und der Euro ist Wohlstandsbringer und ökonomische Goldgrube zugleich.

Uns geht es als hochqualifizierte Leistungsträger trotz 6-stelligen Beträgen im Jahr ans FA so gut wie noch nie. Ich habe jeden Tag pure Freude am Leben, wenn ich in meinen V6, V8 oder V12 steige und ins Büro oder zu meiner schönen jungen Muse fahre.

Und damit das auch so bleibt, wählen clevere und intelligente Leistungsbürger und europäische Patrioten mit einem 7-stelligen Jahreseinkommen FDP oder die Merkel-CDU. So einfach ist das. Over and out !

Account gelöscht!

22.05.2014, 07:53 Uhr

Klar, die USA auf Platz 1.
Da gibt es ja auch in Belgien eine sehr obskuren Holding namens Euroclear, die in kürzester Zeit für über 350 Milliarden USD amerikanische Staatsanleihen gekauft hat. Das entspricht in etwa der Gesamthöhe des belgischen Bruttosozialproduktes!!!
Wer legt denn 3520 Milliarden für Ramschpapiere auf den Tisch? Liebe Handelsblattredaktion. ich erwarte mit brennender Ungeduld die Ergebnisse Ihrer Recherche.

Account gelöscht!

22.05.2014, 08:19 Uhr

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Top ausgebildete leute mit einer super infrastruktur ?
Ich glaube, der hat sich im Land vertan...

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