Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.12.2016

08:45 Uhr

Importe steigen kräftig

China giert wieder nach Kohle und Erz

Die chinesischen Importe sind im November so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr gestiegen. Auch die Ausfuhren legen überraschend zu. Doch die Jahresbilanz des Riesenreiches kann das nicht retten.

Aktuelle Konjunkturdaten

„China ist für deutsche Wirtschaft enorm wichtig“

Aktuelle Konjunkturdaten: „China ist für deutsche Wirtschaft enorm wichtig“

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

PekingDie chinesische Wirtschaft nimmt am Jahresende Fahrt auf. Sowohl die Importe als auch die Exporte legten im November zu. Die wachsende Nachfrage nach Rohstoffen wie Kohle und Eisenerz ließen die Einfuhren um 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen und damit so kräftig wie seit über zwei Jahren nicht mehr, geht aus den am Donnerstag veröffentlichten Daten der Zollbehörde hervor.

Die Ausfuhren nahmen zwar nur um 0,1 Prozent zu, doch schlug sich der Exportweltmeister damit weit besser als von Ökonomen erwartet: Diese waren von einem Rückgang um 5,0 Prozent ausgegangen.

„Die globale Nachfrage verbessert sich, vor allem die Schwellenländer sollten das Jahr recht stark beenden“, sagte Ökonom Julian Evans-Pritchard von Capital Economics. Dennoch dürfte die Bilanz für das Gesamtjahr mau ausfallen: Nach elf Monaten lagen die chinesischen Exporte mit 7,5 Prozent im Minus, die Importe fielen um 6,2 Prozent.

Liu Yandong im Interview: „Sorge vor Ausverkauf Deutschlands ist unbegründet“

Liu Yandong im Interview

Premium „Sorge vor Ausverkauf Deutschlands ist unbegründet“

China setzt trotz wachsenden Drucks aus Deutschland auf mehr Investitionen. Pekings Vize-Regierungschefin spricht über die Sorgen über chinesische Firmenkäufe und warnt vor einem Handelskrieg im Zuge des Stahlstreits.

Die Regierung hat angesichts der schwachen Weltkonjunktur ihre Ausgaben nach oben gefahren, um die Wirtschaft anzuschieben, während die Banken so viele Kredite vergeben wie noch nie. Beides kann dazu führen, dass durch den wachsenden Schuldenberg das Vertrauen in die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt sinkt, warnen Experten.

Die Regierung strebt für 2016 ein Wirtschaftswachstum von 6,5 bis 7,0 Prozent an. Ministerpräsident Li Keqiang hatte am Mittwoch erklärt, ungeachtet aller Probleme sei er sich sicher, dass China seine wichtigsten wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungsziele erreiche. „Damit wird ein gutes Fundament für Chinas Entwicklung im kommenden Jahr gelegt.“ Experten raten dazu, ein langsameres Wachstum hinzunehmen. Zugleich sollten aber schmerzhafte Reformen durchgezogen werden, etwa die Schließung unrentabler Staatsbetriebe und der Abbau von Schulden.

Von

rtr

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Baron v. Fink

08.12.2016, 09:27 Uhr

Was ich, der Prophet, schreibe. Amerikanische Kohle 20% plus in einem Monat.
Australische Kohle gut im Rennen. Einfuhr von Gas in China 30% und Indien 20% plus. Die Schiffesaktien letztes Jahr 40% plus. Amerikanische Lizenzen dafür
in 14 Tagen 10% plus. Die Dividenden daraus jährlich min. 10% ohne EU-Räte.
Es lebe Trump, denn der macht mich noch reicher.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×