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06.01.2006

12:15 Uhr

dpa-afx BERLIN. Die Produktion in Deutschland ist im November unerwartet gesunken. Sie sei saisonbereinigt um 0,4 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie am Freitag nach vorläufigen Berechnungen in Berlin mit. Volkswirte hatten mit einem leichten Wachstum von 0,1 Prozent gerechnet. Trotz des Rückgangs bleibt die Produktion nach Einschätzung des Ministeriums weiter aufwärts gerichtet. Die lebhafte Entwicklung der Auftragseingänge sowie die Stimmungsaufhellung der Industrie signalisierten eine weitere Ausweitung der Industrieproduktion.

Verantwortlich für den Rückgang im November war den Angaben zufolge die Abschwächung der Industrieproduktion um 0,5 Prozent zum Vormonat. Im Bauhauptgewerbe sank die Produktion um 1,2 Prozent, während sie im Energiesektor um 0,9 Prozent zulegte.

Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich (Oktober + November) stieg die Produktion saisonbereinigt um 1,4 Prozent. Die Industrieproduktion erhöhte sich im Zweimonatsvergleich um 1,6 Prozent, während sie im Energiesektor um 0,5 Prozent stieg. Im Bauhauptgewerbe sank die Produktion hingegen um 0,3 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Gesamtproduktion im Oktober und November arbeitstäglich bereinigt um 4,4 Prozent. Im Industriesektor lag die Produktion um 5,4 Prozent über Vorperiode. Im Bauhauptgewerbe sank die Produktion um 1,0 Prozent und im Energiesektor um 1,3 Prozent.

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