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04.01.2007

16:25 Uhr

Industrie und Dienstleistungssektor

US-Auftragseingang enttäuscht Analysten

Die Auftragslage der US-Industrie hat sich im November nicht ganz so deutlich verbessert wie erwartet. Auch die neuen Einzelhandelszahlen fielen schwächer aus.

HB WASHINGTON. Der Auftragseingang der US-Industrie hat sich nicht entwickelt wie erwartet. Die Zahl der eingegangenen Bestellungen sei im November im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent gestiegen nach einem Rückgang von revidiert 4,5 Prozent im Oktober, teilte das Handelsministerium in Washington mit. Analysten hatten allerdings mit einem Anstieg um 1,4 Prozent gerechnet.

Im Transportbereich ergab sich ein Plus von 8,2 Prozent, was vor allem an einem kräftigen Anstieg von gut 40 Prozent bei Militärflugzeugen lag. Ohne den Transportsektor ging die Zahl der Neuaufträge um 0,5 Prozent zurück.

Auch das Wachstum im US-Dienstleistungssektor schwächte sich etwas ab. Der an den Finanzmärkten viel beachtete Service-Index des Institute for Supply Management (ISM) sank im Dezember auf 57,1 Punkte von 58,9 Punkten im November. Mit einem Stand von über 50 Zählern signalisiert der Index trotz des Rückgangs eine expandierende Geschäftstätigkeit des Sektors, der 80 Prozent der US-Wirtschaft ausmacht.

Der Beschäftigungs-Index kletterte auf 53,3 Punkte von 51,6 Zählern. Beim Auftragseingang ergab sich ein Rückgang auf 54,4 Punkte von 57,1 Zählern im Vormonat. Der Preis-Index stieg auf 59,1 Zähler von 55,6 Punkten.

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