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16.01.2013

11:42 Uhr

Inflation

Stabile Preise rücken in der Euro-Zone näher

Die Preise in der Euro-Zone sind im Dezember moderat gestiegen. Das europäische Statistikamt bestätigte nun seine ersten Schätzungen von 2,2 Prozent. Für den Anstieg sind vor allem höhere Energiekosten verantwortlich.

Die Energiekosten sind im Vergleich zum November im Schnitt um 5,2 Prozent gestiegen. dpa

Die Energiekosten sind im Vergleich zum November im Schnitt um 5,2 Prozent gestiegen.

LuxemburgDie schwache Konjunktur im Euroraum hat den Preisanstieg im Dezember 2012 gebremst. Die Inflationsjahresrate habe wie im Vormonat bei 2,2 Prozent gelegen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Damit wurde die erste Schätzung wie von Volkswirten erwartet bestätigt. Das ist die niedrigste Rate seit Dezember 2010. Im Dezember 2011 hatte die Inflationsrate noch bei 2,7 Prozent gelegen.

Im Vergleich zum November 2012 stiegen die Verbraucherpreise jedoch um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten hier einen Anstieg von 0,3 Prozent erwartet.
Die Energie treibt zwar weiterhin die Preise nach oben, allerdings weniger als zuvor. Die Kosten für Energie stiegen im Dezember um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat – im November hatten die Preise noch um 5,7 Prozent zugelegt. Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak sowie Dienstleistungen wurden ebenfalls teurer.

„Der Inflationsdruck lässt nach, weil sich Energie nicht mehr so stark verteuert“, sagte Raphael Brun-Aguerre von JP Morgan. Schon im ersten Quartal könne die Teuerungsrate unter die Zwei-Prozent-Marke fallen. Der EZB würde das Spielraum für eine weitere Zinssenkung eröffnen, um mit billigem Geld die schwächelnde Konjunktur anzuschieben.

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Die Inflationsrate bleibt damit nah am Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Institution peilt eine Marke von knapp unter 2,0 Prozent an, die zuletzt im November 2010 erreicht worden war. In Deutschland waren die Verbraucherpreise laut Statistischem Bundesamt im Dezember um 2,1 Prozent gestiegen.

Kommentare (2)

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16.01.2013, 12:09 Uhr

Die EZB lügt wohl mal wieder, in dem sie nur die halbe Wahrheit erzählt, denn was sagt ein Durchschnittswert in einem kulturell und substanziell so heterogenen Wirtschaftsraum wie der Euerozone schon aus? Hätte man sich nicht von Durchschnittswerten blenden lassen, hätte es die inflationären Exzesse in Südeuropa nie geben können, bzw. wären viel früher als Gefahr für Recht und Gesetz (Maastrichtvertrag) erkannt worden. Aber offenbar gab es abgesehen von der deutschen Regierungs-Hans-im-Glück-Dummheit auch starke Interessen diese Gefahren gar nicht rechtzeitig zu erkennen, um vollendete Tatsachen zu schaffen.

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16.01.2013, 12:46 Uhr

Heutige Meldung im TV: Aufgrund überdurchschnittlich gestiegener Großhandelspreise bei Nahrungsmitteln werden sich Lebensmittel um 3% und mehr verteuern....

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