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28.02.2013

14:58 Uhr

Inflationsrate

Preisdruck sinkt weiter

Die deutsche Inflationsrate erreicht ihren niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren und dürfte deutlich unter dem Durchschnitt in der Euro-Zone liegen. Preistreiber sind weiterhin Energie und Nahrungsmittel.

Nahrungsmittel gehören nach wie vor zu den größten Preistreibern. dapd

Nahrungsmittel gehören nach wie vor zu den größten Preistreibern.

BerlinDer Inflationsrate in Deutschland ist im Februar auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren gesunken. Waren und Dienstleistungen kosteten im Februar nur noch 1,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in einer ersten Schätzung mitteilte. Dies ist der niedrigste Wert seit Dezember 2010.

Von Reuters befragte Fachleute hatten mit 1,6 Prozent gerechnet, nachdem es im Januar noch 1,7 Prozent waren. Als Preistreiber erwiesen sich erneut Energie und Nahrungsmittel, die mit einem Plus von mehr als drei Prozent deutlich über der Gesamtteuerung lagen.

Die Inflationsrate bleibt damit unter der wichtigen Marke von knapp zwei Prozent, die für die Europäische Zentralbank (EZB) stabile Preise markiert: Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) liegt bei 1,8 Prozent. Die Teuerungsrate in Deutschland dürfte damit unter dem Niveau in der Euro-Zone liegen: Für die am Freitag anstehenden Daten aus Brüssel erwarten Fachleute ein Plus von 1,9 Prozent.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

28.02.2013, 18:35 Uhr

Mir fehlt in dem Artikel der Hinweis darauf, was denn so deutlich preiswerter wurde. Alles das, was ich täglich benötigte, wurde deutlich teurer. Oder soll ich mich jetzt von Flachbildschirmen oder Fernsehern ernähren? Welche Artikel wurden im statistischen Warenkorb nun wieder ausgetauscht, damit die Statistik stimmt?

Account gelöscht!

01.03.2013, 13:29 Uhr

Als Preistreiber erwiesen sich erneut Energie und Nahrungsmittel, die mit einem Plus von mehr als drei Prozent deutlich über der Gesamtteuerung lagen.

Unter diesen Umständen kann man davon ausgehen, daß der deutsche Verbraucher Energie und Nahrungsmittel nur in sehr geringen Dosen und selten benötigt. Flachbildschirme und PCs hingegen werden öfters durch Neue ersetzt.

Wie schön, daß der Warenkorb variabel ist.

Schönen Tag noch.

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