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26.07.2012

09:58 Uhr

Inflationsrückgang möglich

Deutsche Importpreise steigen langsamer

Günstige Preise für Energieeinfuhren haben die Importpreise für Deutschland positiv beeinflusst. Mit dem langsameren Anstieg können die Verbraucher auf einen weiteren Rückgang der Inflation hoffen.

Einfuhren nach Deutschland sind günstiger geworden. dpa

Einfuhren nach Deutschland sind günstiger geworden.

BerlinDie deutschen Verbraucher können wegen der deutlich langsamer steigenden Importpreise auf einen weiteren Rückgang der Inflation hoffen. Die Einfuhren verteuerten sich im Juni nur noch um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. "Eine geringere Preisveränderung hatte es zuletzt im Dezember 2009 gegeben", teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Verglichen mit dem Vormonat fielen die Preise sogar um 1,5 Prozent. Hauptgrund dafür: Die Energieimporte verbilligten sich mit 7,2 Prozent so stark wie zuletzt im Dezember 2008.

Die Inflationsrate war im Juni wegen sinkender Ölpreise auf 1,7 Prozent gefallen, den niedrigsten Stand seit anderthalb Jahren. Die Europäische Zentralbank spricht bei Werten bis knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen. Die Importpreise geben einen Hinweis auf die Entwicklung der Verbraucherpreise.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

29.07.2012, 12:46 Uhr

Rückgang der Inflation? Volksverarschung! Im günstigsten Supermarkt vor Ort kann es jeder selber feststellen. Lebensmittelpreise wurden 10-30 % teurer. Auffallend gerade bei Angebotspreisen, da diese jetzt den früheren Normalpreis erreichen. Von wegen Inflation unter 2%...deshalb ist die letzte Rentenerhöhung auch einfach nur lächerlich, da sie nicht mal die Inflation ausgleicht. Aber die Rentner brauchen wohl etwas länger bis sie erkennen, wer für diese Misere verantwortlich ist und beim nächstenmal dann das Kreuzchen woanders setzen. Aber wo? Die Opposition ist gleichermassen verantwortlich durch ihre Zustimmungspolitik in der Verschuldungskrise. Einfach mal Neulinge wählen, sie werden es nicht besser machen, aber die alten Sesselfurzer verschwinden erst mal von der Bildfläche. Den Staat verschulden, in die Misere fahren und dem Bürger die Zahlung durch Steuererhöhung und Abschaffung von immer mehr Sozialleistungen aufbürden, das kann jede noch so unterentwickelte Partei. Es braucht aber gleichzeitig Reformen in der Gewährung von Pensionsansprüchen in politischen Ämtern. Das sollte an die Anspruchvoraussetzung der Rentenversicherung gekoppelt werden. Am einfachsten wäre es wohl, man schafft Pensionen ab und für alle gilt nur noch die Rentenversicherung mit Beitragspflicht zur Krankenversicherung. Da kann man mal sehen, welch weites Feld die Inflation abdeckt.

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