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01.09.2011

16:46 Uhr

Irland

Schwäche der Weltkonjunktur bedroht Sparkurs

Aufgrund der schwächelnden Weltkonjunktur muss das hoch verschuldete Irland voraussichtlich die Wachstumsprognosen für das kommende Jahr senken.

Der irische Finanzminister Michael Noonan macht sich Sorgen um die Erholung der heimischen Wirtschaft. Reuters

Der irische Finanzminister Michael Noonan macht sich Sorgen um die Erholung der heimischen Wirtschaft.

DublinDas hoch verschuldete Irland macht sich wegen der schwächelnden Weltkonjunktur Sorgen um die Erholung der heimischen Wirtschaft. Die Regierung müsse voraussichtlich die Wachstumsprognosen für das kommende Jahr senken, sagte Finanzminister Michael Noonan am Donnerstag im Parlament. Hintergrund sei die schwächere Konjunkturentwicklung bei irischen Handelspartnern. Für 2011 werde aber weiter mit dem ersten Wachstum nach drei Jahren Rezession gerechnet. Auch sei Irland bei seinen Zielen zum Abbau des Haushaltsdefizits auf zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes in diesem Jahr auf Kurs. Die Risiken für die Konjunktur seien aber in den vergangenen Wochen durch die Entwicklungen im Ausland gestiegen. 

Die Regierung will ihre Prognosen im Oktober überarbeiten. Derzeit rechnet sie mit einem Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent im nächsten Jahr. „Wir müssen das wahrscheinlich nach unten korrigieren“, sagte Noonan. Dies hätte auch Auswirkungen auf das Sparpaket des Landes, das dann „etwas gestreckt“ werden müsste, fügte Noonan hinzu. 

Irland hat 85 Milliarden Euro an Hilfskrediten von der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erhalten, weil es sich aus eigener Kraft nicht mehr refinanzieren konnte. Dass sein Land ein zweites Mal auf Hilfen zurückgreifen muss, hält Noonan für unwahrscheinlich. Irland geht davon aus, dass es vor Auslaufen der EU/IWF-Hilfen Ende 2013 wieder an den Kapitalmarkt zurückkehren kann.

 

Von

rtr

Kommentare (1)

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Pendler

01.09.2011, 20:33 Uhr

Ach neee
wie denn das????

iregnd einen Grund wird man schon finden.
Wie wäre es mit

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