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02.04.2012

17:14 Uhr

ISM-Einkaufsmanagerindex

US-Industrie macht gute Geschäfte

Im Februar hatte der überraschende Rückgang des ISM-Index die Märkte verunsichert. Nun sieht es jedoch so aus, dass dies nur ein einmaliger Ausreißer war.

US-Präsident Barack Obama in einer Daimler Truck-Fabrik in den USA.. AFP

US-Präsident Barack Obama in einer Daimler Truck-Fabrik in den USA..

WashingtonDie Geschäfte der US-Industrie sind im März besser als erwartet gelaufen. Der Einkaufsmanagerindex stieg um 1,0 auf 53,4 Punkte, teilte das Institute for Supply Management (ISM) am Montag mit. Experten hatten lediglich 53,0 Punkte erwartet. Ab Werten von 50 Zählern wird Wachstum signalisiert.

Vor allem der Produktionskomponente war es zu verdanken, dass der Index im März zulegen konnte. Sie stieg um deutliche 3 auf 58,3 Punkte und liegt damit in der Nähe des zyklischen Hochs, welches im Dezember verzeichnet wurde.

"In der Summe bleibt festzuhalten, dass sich der ISM-Index nach dem überraschenden Rückgang im Vormonat wieder zurückgemeldet hat," sagte Postbank-Analyst Thilo Heidrich. "Die sehr gute Entwicklung der Produktionskomponente ist ein weiteres Indiz dafür, dass die US-Industrie derzeit ein Stützpfeiler der Wirtschaftsbelebung in den USA ist."

Wegen der robusten Auftragslage wollen die Unternehmen so viele Mitarbeiter einstellen wie seit Juni 2011 nicht mehr. Enttäuschende Nachrichten gab es dagegen vom Immobilienmarkt. Die Bauausgaben sanken im Februar um 1,1 Prozent auf eine Jahresrate von 809 Milliarden Dollar. Das war der stärkste Rückgang seit sieben Monaten. Analysten hatten mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet. „Die Konjunktur gewinnt zwar an Schwung, doch einige Branchen erholen sich nicht schnell genug“, sagte ein Analyst.

Von

rtr

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