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12.12.2012

00:42 Uhr

IWF-Bericht

Währungsfonds will Risiken besser aufspüren

Nach der globalen Finanzkrise hat sich der IWF neue Aufgaben gestellt: die Kontrolle von Kapitalflüssen und der Geld- und Finanzpolitik. Ein Bericht zeigt jedoch, dass die Anstregungen intensiviert werden müssen.

Der IWF hat sich selbst verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen globale Finanzkrisen verordnet. dpa

Der IWF hat sich selbst verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen globale Finanzkrisen verordnet.

WashingtonDer Internationale Währungsfonds (IWF) hat sich selbst verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen globale Finanzkrisen verordnet. Es gebe zwar Fortschritte bei der Analyse von Risiken weltweit, hieß es in einem am Dienstag veröffentlichten IWF-Bericht. Doch die Ergebnisse müssten noch besser in die einzelnen IWF-Länderberichte integriert werden.

Nachdem der Fonds von der raschen Ausbreitung der Finanzkrise über Ländergrenzen hinweg überrascht worden war, hatte er sich 2011 die Kontrolle von Kapitalflüssen sowie der Geld- und Finanzpolitik zur neuen Aufgabe gemacht. Nun zog die in Washington ansässige Organisation erste Bilanz.

"Mehrere Kinderkrankheiten verzögern die Umsetzung der Kontroll-Prioritäten von 2011", erklärten IWF-Mitarbeiter. Es müsse noch stärker aufgezeigt werden, wie die Politik einzelner Länder die internationale Finanzstabilität gefährden könne. Positiv sei aber, dass der IWF mit seinen Einschätzungen bereits öffentliche Debatten fördere - auch in Industrieländern.

In dem Bericht wurde aber auch in Frage gestellt, ob die dem IWF zur Verfügung stehenden Mittel für die neue Rolle ausreichend sind. Schließlich müsse die Organisation auch ihre traditionelle Aufgabe wahrnehmen, zur Lösung von Wirtschaftsproblemen ärmerer Länder beizutragen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

12.12.2012, 05:38 Uhr

Schon einmal nachgedacht, wo der IWF sein Geld herbekommt?

Richtig, aus dem Nichts.

Und damit werden seit Jahrzehnten schon viele frisch "unabhängige" Kolonialstaaten versklavt. Raffiniert gemacht. Früher gab man den Indios Murmeln und Feuerwasser, heute wertlose Versprechen aus dem Nichts. Zum Glück versteht es kaum einer, so kann der Spass ungebremst weitergehen.

r-tiroch@t-online.de

14.12.2012, 16:52 Uhr

Nach der Finanzkrise? ist sie mal wieder vorbei? Risiken besser aufspüren? kommen dann alle Gaunereien der Banken ans Licht? wo sie doch dermaßen um das Vertrauen der Kunden buhlen.

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