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05.04.2011

00:11 Uhr

IWF-Chef zu Griechenland

Unterstützung gegen Umschuldung

VonReuters

Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist gegen die Umschuldung Griechenlands. Er will die Wettbewerbsfähigkeit es Landes wieder herstellen.

IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn unterstützt Griechenland im Kampf gegen eine Umschuldung. Quelle: Reuters

IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn unterstützt Griechenland im Kampf gegen eine Umschuldung.

WashingtonDer Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, sagt Griechenland seine Unterstützung zu im Kampf gegen eine Umschuldung. „Wir unterstützen die griechische Regierung in ihrer Position, keine Umschuldung zu wollen“, sagte Strauss-Kahn am Montag in Washington.

Am Wochenende hatte ein Bericht des deutschen Magazins „Spiegel“ für Wirbel gesorgt, wonach der IWF Griechenland zur einer geordneten Staatspleite drängen soll. Der Fonds wies den Bericht umgehend zurück. „Um Griechenland wieder auf den Wachstumspfad zu bringen, müssen wir die Wettbewerbsfähigkeit wiederherstellen. Das ist das wirkliche Problem und das haben wir versucht anzusprechen“, ergänzte der IWF-Chef.

Griechenland kämpft mit einer hohen Staatsverschuldung und wurde im Frühjahr 2010 mit 110 Milliarden Euro von IWF und Europäischer Union vor dem Staatsbankrott bewahrt. Die umfassenden Sparmaßnahmen lähmen die Wirtschaft. Finanzexperten halten einen Schuldenschnitt Griechenlands zunehmend für unvermeidlich.

Kommentare (4)

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azaziel

05.04.2011, 01:30 Uhr

Die Schulden von Griechenland steigen und steigen und steigen. Der fuer diese Schulden zu entrichtende Zinssatz steigt auch und die absolute Zinslast steigt in atemberaubender Geschwindigkeit. Um die Schulden bedienen zu koennen, muss Griechenland sparen und Steuern erhoehen. Hoehere Steuern sind nicht gerade dafuer bekannt die Wettbewerbsfaehigkeit zu erhoehen. Bleiben also Gehalts- Lohn und Rentenkuerzungen verbunden mit fliegenden Steinen und brennenden Reifen. Oder rechnet der IWF mit gewaltigen Effizienzsteigerungen? Umschuldung findet uebrigens gerade in grandiosem Stil statt und zwar von Banken auf oeffentliche Haende. Und dazu brauchen die Banken offenbar noch etwas Zeit. Ausserdem ist es ganz genehm von den hohen griechischen Zinsen noch etwas laenger zu profitieren. Herr Strauss-Kahn haelt sich etwas bedeckt, wie er sich denn die Steigerung der Wettbewerbsfaehigkeit in Griechenland einerseit oder die Bedienung der Schulden andererseits vorstellt. Vielleicht erwartet er, dass Deutschland ein unverzinsliches Geschenkdarlehen vergibt?

Revision

05.04.2011, 04:29 Uhr

der sueden Europas ist und war noch nie wettbewerbsfaehig.
.
Wie soll den der Plan von Strauss-Kahn aussehen? ....Deutschland soll hunderte von milliarden Euro an Griechenland & Co verschenken, damit die Altersrente der Griechen gesichert ist?
Die grossen Finanzriesen und verbuendeten der IMF muessten bei einer Umschuldung Federn lassen. Die finanzielle Katastrophe wird auf die nordeuropaeischen Laender, und ganz besonders auf den deutschen Steuerzahler abgewaelzt.

Morchel

05.04.2011, 11:14 Uhr

@ azaziel nagel direkt auf den Kopf getroffen, es ist nur noch ein Spiel auf Zeit trotzdem das viele Wissen was kommt hält man ruhig die kritische Masse die zur Kernreaktion vorhanden sein muss ist schon produziert nun müssen sie bloss noch aufeinander prallen,dazu brauchts so vier bis fünf Winter mit jeden tag dünner werdender Kohlrübensuppe.

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