Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.05.2015

14:35 Uhr

IWF-Prognose

Deutsches Wachstum könnte höher ausfallen

Der fallende Ölpreis sowie die lockere Geldpolitik der Zentralbank kommen der deutschen Wirtschaft zu Gute. Laut IWF-Experten ist es möglich, dass die Wachstumsprognose für Deutschland nach oben korrigiert wird.

Das Bruttoinlandsprodukt soll in diesem Jahr um 1,8 Prozent steigen – diese Schätzung ist möglicherweise zu gering. dpa

Wachstumsprognose des IWF

Das Bruttoinlandsprodukt soll in diesem Jahr um 1,8 Prozent steigen – diese Schätzung ist möglicherweise zu gering.

BerlinDer Internationale Währungsfonds (IWF) schließt eine höhere Wachstumsprognose für Deutschland nicht aus. Der zuletzt auf 1,6 Prozent geschätzte Zuwachs der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr könnte zu niedrig veranschlagt sein, teilte die für Deutschland zuständige IWF-Expertin Enrica Detragiache am Montag in Berlin mit. Eine Erhöhung komme infrage, falls der Ölpreis-Verfall und die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) die Konjunktur stärker als erwartet anschieben sollte. Die Bundesregierung erwartet für dieses Jahr ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt von 1,8 Prozent.

Detragiaches Experten-Team hat in den vergangenen Tagen im Land die wirtschaftliche Entwicklung analysiert. Vorerst werde der Fonds jedoch an seiner Prognose festhalten, sagte sie. Der abschließende Bericht der Gruppe wird in Washington dem Exekutivdirektorium des Fonds vorgelegt.

Von

rtr

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr reiner tiroch

11.05.2015, 17:27 Uhr

also seit 15 Jahren ist es doch so, dass die wachstumszahlen immer von 2,9% auf 0,1% im laufe des jahres gesenkt werden mußten. nun muß erhöht werden? von 0,1% plus auf 0,9% Minus, oder?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×