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12.11.2011

10:01 Uhr

IWF-Warnung

Schuldenkrise bedroht auch Asien

Die IWF-Chefin Christine Lagarde warnt: Wenn sich die Euro-Schuldenkrise weiter ausweitet, kann auch Asien davon betroffen sein. Lagarde plädiert daher für eine bessere internationale Zusammenarbeit.

IWF-Chefin Christine Lagarde plädiert für mehr internationale Zusammenarbeit. Reuters

IWF-Chefin Christine Lagarde plädiert für mehr internationale Zusammenarbeit.

TokioDie Euro-Schuldenkrise bedroht nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds auch die asiatischen Wirtschaftsmächte. Asien sei weiterhin der Motor der Weltkonjunktur, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Samstag in Tokio. Aber wenn sich die Krise in Europa verschärfe, könne sich dies über die engen Verknüpfungen im Handel und im Finanzsektor negativ auf Asien auswirken.

„Kein Land ist unter den gegenwärtigen Umständen immun, egal ob es ein Industrie- oder ein Schwellenland ist oder wie weit entfernt es liegt.“ Deswegen seien eine bessere internationale Zusammenarbeit und entschlossene Maßnahmen für ein nachhaltiges und ausgewogenes Wirtschaftswachstum nötig.

Am Freitag hatte der IWF vor einer Rezession in führenden Industrieländern gewarnt, sollte die Politik dort nicht rasch die Wirtschaft ankurbeln.

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