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24.01.2007

16:42 Uhr

Jahreswirtschaftsbericht

Arbeitslosenzahl soll kräftig sinken

Der Konjunkturmotor läuft rund: Die Bundesregierung rechnet trotz der Mehrwertsteuererhöhung in diesem Jahr mit einem kräftigen Wachstum. Auch bei der Zahl der Arbeitslosen soll sich einiges tun.

HB BERLIN. „Der Konjunkturmotor läuft rund und wird auch dieses Jahr nicht ins Stocken geraten“, hieß es laut Nachrichtenagentur Reuters im Entwurf des Jahreswirtschaftsberichts, den das Wirtschaftskabinett verabschiedete. Der Entwurf soll am 31. Januar offiziell von Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) vorgestellt werden. Er trägt den Titel: „Den Aufschwung für Reformen nutzen“.

Wie die meisten Institute und Bankexperten setzt auch die Bundesregierung ihre Wachstumsschätzung herauf. Mit 1,7 Prozent bewegt sie sich etwa in der Mitte des Prognosespektrums der Experten.

Die Mehrwertsteuererhöhung auf 19 von 16 Prozent zu Jahresbeginn sollte dem Aufschwung keinen größeren Schlag versetzen, hieß es in dem Berichtsentwurf. Die Inlandsnachfrage werde um knapp ein Prozent zunehmen. Auch der private Konsum und das verfügbare Einkommen der Privaten würden geringfügig steigen.

Kräftig verbessert haben sich nach Einschätzung der Regierung die Perspektiven am Arbeitsmarkt. Mit einem Rückgang der durchschnittlichen Arbeitslosenzahl um knapp 480 000 geht die Regierung nun von einer Verbesserung aus, die mehr als doppelt so hoch ausfällt wie bislang erwartet.

Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl würde damit 2007 knapp über der Marke von vier Millionen liegen. Zum Jahresende sollte sie deutlich unterschritten werden. Zugleich sollte die Erwerbstätigenzahl um rund 300 000 im Durchschnitt wachsen.

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