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16.01.2012

16:58 Uhr

Jahreswirtschaftsberichtet 2012

Bundesregierung erwartet Jobrekord

VonThomas Sigmund

ExklusivDie Bundesregierung erwartet 2012 neue Rekorde am Arbeitsmarkt. Trotz Euro-Krise sollen über 200.000 neue Jobs entstehen

Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Philipp Rösler (FDP) dapd

Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Philipp Rösler (FDP)

Die Bundesregierung erwartet in diesem Jahr erneut einen Beschäftigungsrekord. Das geht aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2012 hervor, den Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) morgen veröffentlicht. „Insgesamt rechnet die Bundesregierung mit einer weiteren Zunahme der Erwerbstätigkeit um rund 220 000 Personen“, heißt in dem Bericht mit dem Titel "Vertrauen schaffen – Chancen eröffnen – mit Europa stetig wachsen", der dem Handelsblatt vollständig (Dienstagausgabe) vorliegt. Die Arbeitslosenquote werde von 7,1 auf 6,8 Prozent sinken.In einigen Regionen herrsche bereits Vollbeschäftigung.

Im Jahresdurchschnitt rechnet die Bundesregierung mit eine Zuwachsrate des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von rund 0,75 Prozent. Laut dem Jahreswirtschaftsbericht werde 2012 zunächst „eine temporäre konjunkturelle Schwächephase, jedoch keine Rezession“ eintreten. „Im weiteren Jahresverlauf wird die deutsche Wirtschaft wieder zu einem höheren Wachstum zurückfinden“, heißt es in dem Bericht.

Die Jahresprojektion der Bundesregierung beruht auf der zentralen Annahme, dass im Laufe dieses Jahres die Lösung der Schuldenkrise in Europa weiter vorankommt und sich die Verunsicherung an den Märkten allmählich auflöst. „Eine Verschärfung der Krise stellt zweifellos das Hauptrisiko für die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2012 dar“. Andererseits liege in einer zügigen Lösung der Schuldenkrise fraglos auch eine Chance für eine günstigere Entwicklung, heißt es in dem Bericht.

Die Bundesregierung geht davon aus, in den nächsten Jahren das 3-Prozent-Maastricht-Kriterium sicher zu erfüllen. „Mit dem Bundeshaushalt 2012 und dem Finanzplan bis zum Jahr 2015 unterschreitet die Bundesregierung die gemäß Schuldenregel maximal zulässige Nettokreditaufnahme in allen Jahren deutlich“, heißt in dem Bericht. Trotz zusätzlicher Haushaltsbelastungen die Bundesregierung die Konsolidierung entschlossen fortsetzen.

 


Kommentare (9)

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Account gelöscht!

16.01.2012, 17:17 Uhr

Jaja und Hitler samt Göbbels laberten was vom Endsieg. Jobrekord... ich lach mich krank! Rekord bei der Lohnversklavung vielleicht und im Leute abzocken und betrügen aber mehr passiert hier nicht. Dieser Regierung und ihrer Propaganda wird 100% irgendwann der gar ausgemacht wenn die Leute beginnen selbständig wieder nachzudenken. Anders kann man sich gegen diesen Wahnsinn nicht mehr zur wehr setzen.

Paradigmenwechsel

16.01.2012, 17:48 Uhr

Deutschland braucht mindestens fünf Millionen neue Jobs. Dann ist es so wie damals, wo ich drei Bewerbungen geschrieben habe und mir von diesen noch eine Stelle aussuchen konnte.

Außerdem, ich glaube noch nicht mal an die zweihunderttausend neuen die nicht der Rede- oder gar einen Artikel wert sind.

Das muss und wird hoffentlich auch bald alles die Rinne runter gehen hier in D. damit neu gestartet werden kann. Erst dann erwarte ich wieder das die Menschenwürde eingehalten- und ein großteil vom Volk nicht mehr ausgeplündert wird.

Realist

16.01.2012, 18:22 Uhr

Immer diese Ignoranten und Dummschwätzer. Es geht den Deutschen richtig gut. Aber es muss ja auch immer Menschen geben, die rumnörgeln und alles schlecht finden.

Leider sind es genau die Leute, die alles vom Staat haben wollen und selber so wenig wie möglich der Gesellschaft geben. Warum gehen Sie nicht in ein anderes Land? Menschen wie Sie braucht man eh nicht.

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