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27.08.2016

16:55 Uhr

Japan

30 Milliarden Dollar für Afrika

Afrikas Rohstoffvorkommen wecken nicht nur in Tokio Begehrlichkeiten. Gemeinsam mit privaten Investoren will Japans Ministerpräsident Abe jetzt kräftig in den Kontinent investieren – rund 30 Milliarden Dollar.

Japans Ministerpräsident und der Präsident der Afrikanischen Union in Tokio. Japan will in den nächsten drei Jahren rund 30 Milliarden Dollar in Afrika investieren. Reuters

Shinzo Abe und Idriss Deby

Japans Ministerpräsident und der Präsident der Afrikanischen Union in Tokio. Japan will in den nächsten drei Jahren rund 30 Milliarden Dollar in Afrika investieren.

NairobiJapan hat Afrika für die nächsten drei Jahre Investitionen in Höhe von 30 Milliarden Dollar versprochen. Ministerpräsident Shinzo Abe sagte am Samstag bei einer Konferenz in der kenianischen Hauptstadt Nairobi, öffentliche Gelder im Volumen von zehn Milliarden Dollar seien dabei allein für Infrastrukturprojekte auf dem Kontinent vorgesehen.

Diese Mittel würden zusammen mit der Afrikanischen Entwicklungsbank eingesetzt. „Wenn man Investitionen aus dem privaten Sektor hinzuzählt, rechne ich mit einer Summe von 30 Milliarden Dollar“, sagte Abe.

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Weil die „Abenomics“ an ihre Grenzen stoßen, startet Japan ein neues Experiment: Die Notenbank wird zum größten Aktionär des Landes. Für Investoren eigentlich Grund zum Jubeln. Doch die Nebenwirkungen werden immer stärker.

Vor drei Jahren hatte Japan bereits bei einer ähnlichen Konferenz 32 Milliarden Dollar für einen Zeitraum von fünf Jahren zugesagt. Zwei Drittel der Summe seien bereits in verschiedene Projekte geflossen, sagte Abe vor Dutzenden Regierungschefs. Japan ist - wie auch China - vor allem an den Rohstoffen in den afrikanischen Ländern interessiert. Seit der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 ist Japan noch abhängiger von Öl- und Gas-Importen.

Von

rtr

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