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11.02.2014

16:55 Uhr

Jens Weidmann

EZB braucht unverrückbare Grenzen

Bundesbank-Präsident Weidmann findet das Verbot der monetären Staatsfinanzierung bedeutsam. Nur dann sei garantiert, dass die Preisstabilität selbst in Krisen nicht hinter der Sicherung staatlicher Solvenz zurücktrete.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann meint, Notenbanken bräuchten unverrückbare Grenzen ihrer Flexibilität. dpa

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann meint, Notenbanken bräuchten unverrückbare Grenzen ihrer Flexibilität.

KarlsruheBundesbank-Präsident Jens Weidmann hat die Bedeutung des Verbots der monetären Staatsfinanzierung unterstrichen. „Gerade in einem so komplexen Gefüge wie der Europäischen Währungsunion benötigen die unabhängigen Notenbanken unverrückbare Grenzen ihrer Flexibilität, wie das Verbot der monetären Staatsfinanzierung, damit ihre Unabhängigkeit am Ende nicht infrage gestellt wird“, sagte Weidmann laut Redetext auf einer Veranstaltung der Juristischen Studiengesellschaft am Dienstag in Karlsruhe. Nur dann sei gewährleistet, dass das Ziel der Preisstabilität selbst in Krisenzeiten nicht hinter der Sicherung staatlicher Solvenz zurücktrete.

Am Freitag hatte das Bundesverfassungsgericht wegen einer Klage gegen das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um juristische Klärung gebeten.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

11.02.2014, 17:18 Uhr

Die "EU in Brüssel" will ja die Völker in Europa abschaffen. Das wissen auch die Schweizer, von daher kann ich das Votum der Schweizer sehr gut nachvollziehen.

"EU in Brüssel" will aus Europa eine durchgerührte Suppenschüssel machen, überall wo sich jemand dagegen wehrt, wird die Region mit Einwanderung mundtot gemacht, damit Verfremdung entsteht und die Menschen ihre Identität als Volk verlieren sollen.

Somit wird "Freizügigkeit" vollkommen überzogen.

Ich bin Schweizer. Verstehe euch. Schämt euch nicht !

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Das beste in der Schweizer Zeitung gestern war:

"EU-Elite und Medien in Deutschland verurteilen die Schweiz - die Bürger in Deutschland gratulieren ".

Genau das ist die "Kruste aus Politik und Medien in Deutschland", die eine Zuchtmeister-Ideologie darstellen, die von den Deutschen ABGELEHNT wird, da sie ihre Meinung garnicht mehr darstellen ode vertreten.

Lüge, Propaganda, EU-Besoffenheit.

Account gelöscht!

11.02.2014, 17:19 Uhr

Das beste in der Schweizer Zeitung gestern war:

"EU-Elite und Medien in Deutschland verurteilen die Schweiz - die Bürger in Deutschland gratulieren ".

Genau das ist die "Kruste aus Politik und Medien in Deutschland", die eine Zuchtmeister-Ideologie darstellen, die von den Deutschen ABGELEHNT wird, da sie ihre Meinung garnicht mehr darstellen ode vertreten.

Lüge, Propaganda, EU-Besoffenheit.

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Durch die Subventionen von "EU in Brüssel" aus:

- wird Korruption gefördert, denn jeder will Fördermittel haben
- macht man die Unternehmen "EU-hörig", sie müssen Bedingungen aus Brüssel akzeptieren und sich unterwerfen
- machen den gesunden Markt kaputt, denn ohne Förderung geht man dann kaputt
- beuten die Steuerzahler in Europa aus, denn sie zahlen den ganzen Förder-Wahnsinn
- verdienen sich die EU-Bürokraten dumm und dämlich am "Lobby-Lohn" den die Unternehmen "hintenherum" dann zu zahlen haben als "Dankeschön"

Subventionen führen Sozialismus und Planwirtschaft ein. Ende des freien Unternehmentums. 960 Milliarden Euro führen Europas Steuerzahler in den nächsten sieben Jahren nach "EU in Brüssel" ab.

Mazi

11.02.2014, 18:30 Uhr

Weidmann bringt sich in Stellung für den EZB-Vorsitz.
Von Frau Merkel und ihren Unterstützern hat er nichts zu erwarten. Dafür erwartet das deutsche Volk von ihm.

Damit dürfte auch schon das größte Problem angesprochen sein. Den Politikern wird einfach keine Glaubwürdigkeit unterstellt. Herr Juncker aus Luxemburg hatte es selbst einmal auf den Punkt gebracht: "als Politiker muss man auch Lügen können".
Das haben wir ihm auch abgekauft und gleichzeitig als allgemeinen Spruch auch auf die anderen Politiker übertragen. Das ist es auch, was uns Bürger es so schwer macht, einem Lügner zu folgen.

Wie sich Herr Weidmann so gibt, wie und was er redet, ganz gegensätzlich zu den Politikern, das zeichnet ihn aus, macht ihn vertrauenswürdig, auch in schwierigen Zeiten.

Draghi sollte Trapatoni sagen: "Habe fertig."
Aber hier liegt auch schon der Unterschied.
Trapattoni war sympathisch, ehrlich und hat es gesagt. Wir zollen ihm auch heute noch Respekt."

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