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01.07.2014

11:46 Uhr

Juni-Zahlen

Weniger Arbeitslose in Deutschland

Die Arbeitslosenquote sinkt dank guter Konjunktur: Im Juni waren 2.833.000 ohne Job, die Quote sank auf 6,5 Prozent. Gegenüber dem Vormonat stieg die Zahl dagegen. EU-weit stagniert die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau.

Die Zahl der Deutschen ohne Job ist gegenüber dem Vorjahr gesunken – gegenüber dem Vormonat aber gestiegen. dpa

Die Zahl der Deutschen ohne Job ist gegenüber dem Vorjahr gesunken – gegenüber dem Vormonat aber gestiegen.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni um 49.000 auf 2.833.000 gesunken. Das sind 32.000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank damit um 0,1 Punkte auf 6,5 Prozent. „Zum Ende der Frühjahrsbelebung im Juni ist die Zahl der arbeitslosen Menschen weiter zurückgegangen; als Spätfolge des milden Winters aber etwas schwächer als üblich“, sagte Bundesagentur-Chef Frank-Jürgen Weise.

Ein Rückgang ist im Frühjahr saisonal bedingt üblich. Er fiel im Juni 2014, wie auch schon im Mai, aber schwächer aus als in den letzten Jahren. Grund ist, dass die Arbeitslosigkeit infolge des milden Winters weniger stark gestiegen war und sich zudem schneller und früher wieder abgebaut hat. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat deshalb sogar um 9000 angestiegen.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, hat sich saisonbereinigt um 3000 erhöht. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im Juni 2014 auf 3.753.000 Personen. Das waren 87.000 weniger als vor einem Jahr.

Im Euroraum bleibt die Arbeitslosigkeit trotz einer leichten Konjunkturerholung auf hohem Niveau. Die Arbeitslosenquote betrug im Mai – wie schon im April – 11,6 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte.

Eurostat hatte für den April zunächst einen Wert von 11,7 Prozent geschätzt, korrigierte ihn aber nun. In 18 Euroländern waren im Mai rund 18,5 Millionen Menschen ohne Arbeit. Die Jugendarbeitslosigkeit im Euroraum lag bei 23,3 Prozent, das entsprach rund 3,4 Millionen jungen Menschen unter 25 Jahren.

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