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08.11.2014

17:35 Uhr

Konjunktur

Deutsche Konzerne gewappnet für raue Zeiten

Einer Wirtschaftsflaute können die deutschen Dax-Konzerne gelassen entgegenblicken, glaubt man einer aktuellen Studie. Die Unternehmen seien gut gerüstet – vor allem mit Blick auf eine wichtige Kennziffer.

In der deutschen Wirtschaft greift ein Rad ins andere. Die Dax-Konzerne haben laut einer aktuellen Studie genug Eigenkapital für flaue Zeiten und sollten damit Motor für die Wirtschaft bleiben können. dpa

In der deutschen Wirtschaft greift ein Rad ins andere. Die Dax-Konzerne haben laut einer aktuellen Studie genug Eigenkapital für flaue Zeiten und sollten damit Motor für die Wirtschaft bleiben können.

BerlinDie Dax-Konzerne in Deutschland haben ihr Eigenkapital laut der Untersuchung des Beratungsunternehmens Deloitte in den vergangenen Jahren stark erhöht und sind damit für eine mögliche Konjunkturschwäche gut gerüstet. Die „Wirtschaftswoche“ zitiert aus der Studie; demnach stieg das Eigenkapital der 30 Dax-Unternehmen von 2008 bis Mitte dieses Jahres insgesamt auf mehr als 642 Milliarden Euro. Das seien 158 Milliarden Euro mehr als 2008.

Die Konjunktur in Deutschland hatte sich zuletzt abgekühlt – die Aussichten sind durchwachsen. Die Herbstprognose der Bundesregierung geht für 2014 von einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 1,2 Prozent aus – im Frühjahr hatte die Regierung noch mit 1,8 Prozent gerechnet. Allerdings hatte die wichtige deutsche Exportwirtschaft nach einem Einbruch im Ferienmonat August im September wieder ein starkes Plus verzeichnet.

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Aktuelle Daten lassen vermuten, dass der chinesischen Wirtschaft ein wenig die Puste ausgeht. Auch fürs kommende Jahr bleibt die Regierung vorsichtig. Das Land wehrt sich mit einem massiven Infrastruktur-Programm.

Laut Deloitte-Studie verbesserten sich die Eigenkapitalquoten der Dax-Unternehmen in den vergangenen Jahren um durchschnittlich fast drei Prozentpunkte auf 31,4 Prozent. „Seit der Finanzkrise haben sich die deutschen Unternehmen permanent solide aufgestellt“, sagte Deloitte-Experte Alexander Börsch dem Blatt.

Eigenkapital bringen die Eigentümer, also zum Beispiel Aktionäre, ein – das ist das Grundkapital. Hinzu kommen Rücklagen, zum Beispiel aus Gewinnen. Die Eigenkapitalquote ist das Verhältnis zwischen Eigenkapital und Gesamtkapital eines Unternehmens. Je höher die Eigenkapitalquote ist, desto unabhängiger und weniger verschuldet ist ein Unternehmen.

Von

dpa

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