Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.08.2015

09:11 Uhr

Konjunktur

Deutscher Staat erzielt 21-Milliarden-Überschuss

Dem robusten Arbeitsmarkt sei Dank: Im ersten Halbjahr hat der deutsche Staat schwarze Zahlen geschrieben. Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen nahmen zusammen 21,1 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben.

Auch Sondereinnahmen durch die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen sowie sinkende Zinsausgaben haben zu dem Überschuss beigetragen. dpa

Staat fährt satten Überschuss ein

Auch Sondereinnahmen durch die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen sowie sinkende Zinsausgaben haben zu dem Überschuss beigetragen.

Wiesbaden Der robuste Arbeitsmarkt und die günstige Konjunkturentwicklung haben dem deutschen Staat im ersten Halbjahr 2015 einen Überschuss von 21,1 Milliarden Euro beschert. Nach vorläufigen Ergebnissen schlossen die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung das Halbjahr mit einer Überschussquote von 1,4 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) ab, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

„Die Haushalte konnten damit weiter von einer günstigen Beschäftigungs- und Wirtschaftsentwicklung sowie einer moderaten Ausgabenpolitik profitieren“, erklärten die Statistiker. Durch die Rekordbeschäftigung stiegen vor allem die Einnahmen aus der Einkommensteuer und den Sozialbeiträgen.

Auch Sondereinnahmen durch die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen sowie sinkende Zinsausgaben trugen zum Überschuss bei. Von den Ergebnissen für die ersten sechs Monate ließen sich allerdings nur begrenzt Rückschlüsse auf das Jahresergebnis ziehen, da die Ergebnisse in der zweiten Jahreshälfte oft niedriger ausfallen würden, erklärten die Statistiker.

US-Kommentator spießt Handelsüberschüsse auf: „Deutschland ist der wahre Übeltäter“

US-Kommentator spießt Handelsüberschüsse auf

„Deutschland ist der wahre Übeltäter“

Viele deutsche Exportunternehmen verurteilen die jüngste Yuan-Abwertung und fürchten Konkurrenz zu Dumpingpreisen. Doch der wahre Übeltäter sei nicht China, sondern Deutschland, argumentiert ein US-Kommentator.

Zugleich bestätigte die Behörde, dass die deutsche Wirtschaft ihren Wachstumskurs im Frühjahr fortgesetzt hat: Getrieben vom starken Außenhandel kletterte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozent. Damit gewinnt die größte Volkswirtschaft der Euro-Zone an Schwung: Zum Jahresauftakt hatte es ein Wachstum von 0,3 Prozent gegeben.

Impulse kamen im Frühjahr vom Außenhandel, da die Exporte mit 2,2 Prozent stärker stiegen als die Importe mit 0,8 Prozent. Auch der private Konsum kurbelte die gesamte Wirtschaft an. Denn die Bürger steigerten ihre Ausgaben zum Vorquartal um 0,2 Prozent. Bei vielen Firmen hingegen herrschte eher Vorsicht: Die Ausgaben für Fahrzeuge, Maschinen und andere Investitionsgüter stiegen nur minimal um 0,1 Prozent. Ein besseres Ergebnis bei der gesamten Wirtschaftsleistung verhinderte wohl eine Streikwelle mit Arbeitskämpfen bei Unternehmen wie der Deutschen Bahn, der Deutschen Post und der Lufthansa.

Die Bundesregierung erwartet für dieses und nächstes Jahr jeweils ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent, nach 1,6 Prozent 2014.

Kommentare (12)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Peter Spiegel

25.08.2015, 09:49 Uhr

21,1 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben.................
Und das Geld wird wieder in die schwarzen Löcher verschwinden. Die Ukraine
braucht doch neu Waffen, das wäre doch eine sicher Merkel-Anlage. 100%
Verlust garantiert.

Herr Ingo Tietz

25.08.2015, 09:55 Uhr

Statistik => Manipulation, Massenpsychologie und Betrug!

Herr Hans Mayer

25.08.2015, 09:59 Uhr

Schön zu sehen wie die Ausplünderung der deutschen Fortschritte macht, aber einer muss ja für die "Wirtschaftsreisenden" zahlen. Bei den Krankenkassenbeiträgen tut sich auch was, da muss auch wieder mal der normale Arbeiter für die "Flüchtlingsgesundheit " zahlen.
Wir haben eine Bekannte, die ist Ärztin im Krankenhaus, dort wird einem schwindlig was an Behandlungskosten für illegale Einwanderer anfällt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×