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25.07.2012

08:30 Uhr

Konjunktur

Euro-Krise bedroht Wachstum in China

Die Euro-Krise gefährdet nicht nur hierzulande das Wachstum, sondern auch in China. Dort legte die Wirtschaft das schlechteste Quartal seit drei Jahren hin. Doch die Regierung rechnet mit einem Aufschwung.

Chinas Konjunktur könnte abkühlen - auch wegen der Eurokrise. Reuters

Chinas Konjunktur könnte abkühlen - auch wegen der Eurokrise.

Washington/PekingDie anhaltende Euro-Krise gefährdet nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) das Wirtschaftswachstum in China. Die europäische Schuldenkrise stelle derzeit das größte externe Risiko für die Konjunktur in China dar.

Falls Peking keine wirtschaftspolitischen Gegenmaßnahmen ergreifen sollte, könnte das Wachstum um bis zu vier Prozentpunkte fallen, heißt es im neusten IWF-Jahresbericht zu China. Bereits derzeit belaste die Euro-Krise die Stimmung von Investoren und Konsumenten in China.

Allerdings räumt der IWF ein, dass Peking ausreichend Spielraum für entschlossenes Gegensteuern besitze.

Der IWF rechnet dieses Jahr mit acht Prozent Wachstum in China, im nächsten Jahr mit 8,5 Prozent.

Dabei scheinen die ersten Maßnahmen in China zu wirken. Nach Regierungsangaben wird die Wirtschaft im zweiten Halbjahr wieder an Fahrt gewinnen. "Wir sehen recht klare Anzeichen vom Industriesektor, dass sich die Wirtschaft stabilisiert", sagte ein Vertreter des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologien am Mittwoch. Allerdings gebe es noch große Herausforderungen, da die Unternehmen mit einer Nachfrage-Abkühlung kämpften. Im zweiten Quartal legte die Wirtschaft in China um 7,6 Prozent zu - das war das niedrigste Wachstum seit mehr als drei Jahren.

"In China will jeder die Nase vorn haben"

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Kommentare (11)

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Account gelöscht!

25.07.2012, 08:41 Uhr

Ich warte nur noch drauf bis es heisst "Eurokrise verantwortlich für 9/11".

Account gelöscht!

25.07.2012, 09:08 Uhr

Mohammed Atta hat bei 9/11 Euros in den Taschen gehabt...

Ne, mal ehrlich: In China platzt derzeit eine große Immo-Blase, was die Regierung mit allen Mitteln zu verhindern sucht. Da das nur teilweise erfolgreich ist, sucht man sich nun einen Sündenbock.

Josef_Landmann

25.07.2012, 09:15 Uhr

Wieso bedroht die "Eurokrise" das Wirtschaftswachstum in China? Hier wird künstlich Panik erzeugt, damit das Bundesverfassungsgericht den ESM am 12.09. für "verfassungskonform" erklärt. Dann kommt die Finanzmafia und seine Küngelclubs, saugen über den ESM den Deutschen (denn andere europäische Staaten werden nicht da sein, die in diesen Irrsinn einzahlen werden) den letzten Blutstropfen aus. Dann, wenn sich alle Heuschrecken und Vampire ihre Mahlzeit einverleibt haben, läßt man Deutschland, den Euro und den kümmerlichen Rest links liegen. USA und GB mit ihren Bankstern und BB reiben sich die Hände und suchen sich dann ihr nächstes Opfer. China vielleicht?

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