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11.12.2014

11:40 Uhr

Konjunktur

Ifo-Experten heben Wachstumsprognose an

Die Konjunkturforscher sind wieder optimistisch: Das Münchener Ifo-Institut korrigiert seine Wachstumsprognose für 2015 auf 1,5 Prozent nach oben. Die positiven Impulse kämen besonders vom Konsum.

Wachstumsmotor Konsum: Die Ifo-Wirtschaftswissenschaftler heben ihre Prognose für die deutsche Konjunktur an. dpa

Wachstumsmotor Konsum: Die Ifo-Wirtschaftswissenschaftler heben ihre Prognose für die deutsche Konjunktur an.

München/BerlinDank konsumfreudiger Verbraucher bleibt Deutschland nach Prognose des Münchner Ifo-Instituts auf einem stabilen Wachstumskurs. Die Wirtschaftsleistung wird demnach in diesem und im kommenden Jahr um jeweils 1,5 Prozent steigen, wie die Forscher um Ifo-Chef Hans-Werner Sinn am Donnerstag mitteilten.

Die Münchner blicken damit optimistischer auf die Wirtschaft als die führenden Institute in ihrem Herbstgutachten, an dem auch das Ifo beteiligt war: Darin sagen die Forscher ein Plus von 1,3 Prozent für 2014 und von 1,2 Prozent für 2015 vorher.

Die Erholung erhalte starke Impulse vom Konsum, der im nächsten Jahr um 1,7 Prozent zulegen dürfte. Im laufenden Jahr werde der private Verbrauch nur um 1,1 Prozent anziehen. „Die fallenden Ölpreise und der Kursverfall des Euro haben mitgeholfen, die Schockstarre nach dem Ausbruch der Ukraine-Krise zu überwinden", sagte Sinn in München. "Die Unternehmen schauen nun wieder etwas gelassener in die Zukunft.“

Die Arbeitslosenquote dürfte laut Ifo 2015 leicht auf 6,6 Prozent sinken. Das bedeutet, dass im Jahresmittel knapp unter 2,9 Millionen Menschen arbeitslos sein werden. Die Zahl der Erwerbstätigen wird demnach dank der starken Einwanderung einen Rekord von 42,84 Millionen erreichen. Die Preise werden um 0,8 Prozent steigen, etwas weniger als noch 2014. Damit bleibt die Inflation weit niedriger als der EZB lieb sein kann, die stabile Preise bei einer Teuerung von knapp zwei Prozent ansiedelt.

Während die Exporte der Ifo-Prognose zufolge 2015 um 5,2 Prozent zulegen werden, wird für die Importe sogar ein Plus von 5,8 Prozent erwartet. Gleichzeitig dürfte der Überschuss der Leistungsbilanz auf einen neuen Rekord von 222 Milliarden Euro steigen, nach 212 Milliarden in diesem Jahr. Die Investitionen steigen vermutlich um 2,0 Prozent, nach 2,8 Prozent 2014.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

11.12.2014, 12:24 Uhr

Das Thema kann man doch nicht mehr wirklich hören, oder?
Die Typen sollten alle im Privatfernsehen bei der Astrologenschau anheuern; etwas anderes ist das auch nicht; nur wahrscheinlich besser bezahlt.

Frau Ute Umlauf

11.12.2014, 13:43 Uhr

Diese Experten sond Dilettanten! Wer nimmt diese Lachnummern noch ernst?

Frau Ute Umlauf

11.12.2014, 13:44 Uhr

Diese Experten sind Dilettanten! Wer nimmt diese Lachnummern noch ernst?

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