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14.02.2017

12:40 Uhr

Konjunktur im Euro-Raum

Wirtschaft der Euro-Zone wächst schwächer als erwartet

Die Konjunktur im Euro-Raum bekommt einen kleinen Dämpfer. Zum Jahresende wächst die Wirtschaft weniger als von Experten prognostiziert. Das stärkste Wachstum gab es in Spanien, während Griechenland hinterherhinkt.

Im letzten Quartal 2016 wuchs die Wirtschaft in der Eurozone schwächer als erwartet. dpa

Konjunktur im Euroraum

Im letzten Quartal 2016 wuchs die Wirtschaft in der Eurozone schwächer als erwartet.

LuxemburgDie Wirtschaft der Euro-Zone ist Ende 2016 etwas schwächer als erwartet gewachsen. Im vierten Quartal habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,4 Prozent zum Vorquartal zugelegt, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mit. In einer ersten Schätzung hatte Eurostat noch einen Anstieg um 0,5 Prozent gemeldet. Volkswirte hatten eine Bestätigung erwartet.

Im dritten Quartal war die Wirtschaft der Euro-Zone ebenfalls um 0,4 Prozent gewachsen. Seit Frühjahr 2013 ist die Wirtschaft des gemeinsamen Währungsraumes auf Wachstumskurs. In diesem Zeitraum legte das BIP jeweils meist um 0,2 Prozent bis 0,5 Prozent im Quartalsvergleich zu, Anfang 2015 gab es ein Plus von 0,8 Prozent.

Die wichtigsten Handelspartner Deutschlands

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US-Präsident Donald Trump hat den Freihandel in Frage gestellt. Die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft macht sich zunehmend Sorgen.

Der wichtigste Handelspartner

Tatsächlich sind die USA unter den Einzelstaaten der wichtigste Handelspartner. 2015 wurden nach endgültigen Ergebnissen Waren im Wert von rund 174 Milliarden Euro zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten gehandelt (Exporte und Importe). Insgesamt gingen knapp 10 Prozent der deutschen Exporte in die USA. Von dort kamen 7 Prozent der deutschen Importe.

Die Nachbarstaaten

Lange Zeit war Frankreich für Deutschland das wichtigste Land bei der Ein- und Ausfuhr von Waren. 2014 wurde Frankreich jedoch von den USA überholt. Dazu trugen der schwächere Euro, aber auch das vergleichsweise stärkere Wirtschaftswachstum in den USA bei. Drittwichtigster Handelspartner für Deutschland sind die Niederlande, die mit ihren Häfen ein wichtiger Umschlagplatz für den Welthandel sind.

Die Euro-Zone

Als Staatenverbund ist die EU der größte Handelspartner Deutschlands. Von den deutschen Exporten gehen 58 Prozent in die übrigen Länder der EU. In die Länder der Euro-Zone gehen 36 Prozent der Ausfuhren.

Der Kontinent Nr. eins

Wichtigster Kontinent außerhalb Europas für den Handel ist Asien, noch vor Amerika. Allein nach China gehen rund sechs Prozent der Exporte. Insgesamt belegt China als Handelspartner den vierten Platz. Bei den Importen liegt das Land für Deutschland sogar auf Platz eins. Fast zehn Prozent der Einfuhren kommen von dort.

Die Mini-Partner

Nach Afrika gehen lediglich zwei Prozent der deutschen Exporte und nach Australien und Ozeanien weniger als ein Prozent.

Quelle: dpa / alle Werte für 2015

Im vierten Quartal 2016 wuchs die Wirtschaft im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 1,7 Prozent und damit ebenfalls etwas schwächer als nach der ersten Schätzung gemeldet (plus 1,8 Prozent).

Im Quartalsvergleich zählte Spanien laut Eurostat mit einem Plus von 0,7 Prozent im Quartalsvergleich zu den Euroländern mit dem stärksten Wirtschaftswachstum. Vergleichsweise starke Zuwächse gab es auch in den baltischen Staaten Lettland und Litauen. Dagegen wurden aus Griechenland und aus Finnland ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung gemeldet.

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Die EU-Kommission sieht Europa bis 2018 auf Wachstumskurs – möglichen Strafzöllen der USA und den anstehen Brexit-Verhandlungen zum Trotz. Für Länder mit einem hohem Haushaltsdefizit gab es trotzdem eine Warnung.

Das britische Analysehauses Capital Economics sieht die Euro-Zone weiter auf einem moderaten Wachstumskurs. Allerdings sei der Ausblick für die ersten Monate des laufenden Jahres nicht positiv, sagte Expertin Jessica Hinds. Ihrer Einschätzung nach dürften steigende Energiepreise und die politische Unsicherheiten das Wachstum in der Euro-Zone bremsen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Baron v. Fink

14.02.2017, 13:40 Uhr

Eurozone wächst schwächer als erwartet.............
Arm werden in der EU ...Ha Ha Ha hoch lebe der Sozialismus.

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