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18.06.2015

15:52 Uhr

Konjunktur in den USA

Die Preise fallen nicht mehr

Die Verbraucherpreise in den USA sind von April auf Mai um 0,4 Prozent gestiegen, so stark wie seit Februar 2013 nicht mehr. Auf Jahressicht bleiben sie allerdings unverändert.

Die US-Notenbank Federal Reserve hat signalisiert, dass sie ihren historisch niedrigen Leitzins vorerst noch nicht anheben wird. dpa

US-Dollar

Die US-Notenbank Federal Reserve hat signalisiert, dass sie ihren historisch niedrigen Leitzins vorerst noch nicht anheben wird.

WashingtonDie Verbraucherpreise in den USA sind im Mai stagniert. Sie blieben auf Jahressicht unverändert, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Im April waren sie noch um 0,2 Prozent gefallen und damit so stark wie seit fünfeinhalb Jahren nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verbilligte sich Energie um gut 16 Prozent, zum Vormonat hingegen verteuerte sie sich um mehr als vier Prozent. Dies führte auch dazu, dass die gesamten Verbraucherpreise von April auf Mai um 0,4 Prozent stiegen und damit auf Monatssicht so stark wie seit Februar 2013 nicht mehr.

Die US-Notenbank Federal Reserve hat signalisiert, dass sie ihren historisch niedrigen Leitzins vorerst noch nicht anheben wird. "Die wirtschaftlichen Bedingungen rechtfertigen noch keine Erhöhung", hatte Fed-Chefin Janet Yellen am Mittwoch betont. Die Fed soll Vollbeschäftigung fördern und zugleich für stabile Preise sorgen. Die Währungshüter bezeichneten die Inflation jüngst als immer noch niedrig. Sie betrachten vor allem die sogenannte Kerninflation, die die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel ausklammert. Diese Teuerungsrate lag im Mai 1,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats und damit unter der Fed-Zielmarke von zwei Prozent.

Von

rtr

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