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17.08.2011

12:06 Uhr

Konjunktur

Inflationsrate in Europa sinkt

Die Verbraucherpreise in der Euro-Zone sind zuletzt wieder etwas langsamer gestiegen. Dennoch bleiben sie über der angestrebten Inflationsmarke von zwei Prozent.

Verbraucherpreise sind im Juli langsamer gestiegen. Quelle: ap

Verbraucherpreise sind im Juli langsamer gestiegen.

BrüsselDie Inflationsrate im Juli betrug 2,5 Prozent, wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte. Im Juni hatte sie im Vergleich zum Vorjahresmonat noch 2,7 Prozent betragen. Damit liegt die Inflationsrate allerdings zum achten Mal in Folge über der Schwelle von zwei Prozent, welche die Europäische Zentralbank (EZB) als Maximum anstrebt. Am stärksten fiel die Inflation in Juli in Estland aus, wo die Verbraucherpreise innerhalb eines Jahres um 5,3 Prozent stiegen.

An zweiter und dritter Stelle folgten Belgien (4,0 Prozent) und die Slowakei (3,8 Prozent). Deutschland lag laut Eurostat mit einer Inflationsrate von 2,6 Prozent über dem Durchschnitt. Das Statistische Bundesamt gibt die Teuerung für Juli aufgrund einer anderen Berechnung mit 2,4 Prozent an. Unter der Zwei-Prozent-Marke lag in Europa die Inflationsrate im Juli in Irland (1,0 Prozent) und Slowenien (1,1 Prozent).

Die EZB hatte erst Anfang Juli ihren Leitzins von 1,25 auf 1,5 Prozent erhöht. Dieser Schritt soll die Inflation dämpfen. Ursprünglich war damit gerechnet worden, dass die Zentralbank in diesem Jahr noch einmal ihren Leitzins erhöht. Mittlerweile gilt dies aber als eher unwahrscheinlich, da der Wirtschaftsaufschwung in der Euro-Zone zum Erlahmen gekommen ist: In der Euro-Zone wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. In Deutschland legte die Wirtschaft sogar nur um 0,1 Prozent zu.

Von

afp

Kommentare (2)

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karlosdallos

17.08.2011, 13:09 Uhr

Doppelkekse
auch in der Billigvariante für nur noch Einz Fuffzich

sind jedenfalls nicht mehr Hartz4 konform.

Kalle

17.08.2011, 17:23 Uhr

So unwichtige Sachen wie Brot und Pflanzenöl, Thunfisch und Butter, Milch und Heizöl, Strom und Grundsteuer, Schornsteinfeger und Diesel sind nur 2,5% teurer geworden?
Bei uns kostet das alles mindestens 10% mehr. Sind aber nur unwichtige Sachen.
Wichtige Dinge wie Solarkollektoren und Computer sowie Handys sind sicher preiswerter und fallen dadurch stärker ins Gewicht.

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