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01.11.2012

15:34 Uhr

Konjunktur

Neue Jobs in den USA

Springt die US-Wirtschaft allmählich wieder an? Aktuelle Konjunkturdaten stimmen zuversichtlich. Die US-Wirtschaft sorgt für den größtem Stellenzuwachs seit acht Monaten. Auch der Konsum läuft prächtig.

Bessere Perspektiven: Arbeitssuchender auf einer Karrieremesse in New York. Reuters

Bessere Perspektiven: Arbeitssuchender auf einer Karrieremesse in New York.

New York/Washington

Die US-Wirtschaft hat im Oktober so viele Jobs geschaffen wie seit acht Monaten nicht mehr. Ihre Zahl legte um 158.000 zu, teilte die private Arbeitsvermittlung ADP am Donnerstag mit. Das war der stärkste Zuwachs seit Februar. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit 135.000 gerechnet. Im September wurden korrigierten Angaben zufolge 88.200 neue Stellen geschaffen, nachdem zunächst von einem Plus von 162.000 die Rede gewesen war.

In der zurückliegen Wochen stellten 363.000 Amerikaner erstmals einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe - 9000 weniger als in der Vorwoche, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Analysten hatten mit 370.000 gerechnet. Der Vier-Wochen-Schnitt sank auf 367.250. Ökonomen zufolge deuten Werte unter 400.000 auf eine steigende Beschäftigung hin. Wegen des Sturms "Sandy" wurden die Daten für New Jersey und die Hauptstadt Washington geschätzt.

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt spielt eine entscheidende Rolle im Präsidentschafts-Wahlkampf zwischen Amtsinhaber Barack Obama und seinem Herausforderer Mitt Romney. Bislang ist noch nie ein Präsident wiedergewählt worden, während die Arbeitslosenquote über acht Prozent lag.

Im September war die Arbeitslosenquote mit 7,8 Prozent auf den niedrigsten Stand seit fast vier Jahren gefallen. Für Oktober wird ein Anstieg auf 7,9 Prozent erwartet. Die Daten werden an diesem Freitag veröffentlicht - also kurz vor der Wahl am Dienstag. Einer Umfrage des Karriereportals Beyond.com zufolge sind die Beschäftigten mehrheitlich für Obama. Die Arbeitslosen bevorzugen aber Romney.

Auch die Konsumlaune in der größten Volkswirtschaft der Welt hat sich im Oktober erneut spürbar aufgehellt. Das Verbrauchervertrauen kletterte von korrigiert 68,4 im September auf 72,2 Zähler, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Der Oktober-Wert erreichte damit den höchsten Stand seit Februar 2008. Bereits im September hatte sich die Konsumlaune stark aufgehellt. Experten hatten für Oktober jedoch einen Anstieg auf 73 Punkte erwartet.

Die Entwicklung sei unter anderem auf die leicht sinkenden Arbeitslosenzahlen zurückzuführen. „Die niedrigere Arbeitslosenquote und die Stabilisierung der Hauspreise geben den Konsumenten wieder mehr Vertrauen“, so Richard Moody, Chefökonom der Finanzagentur Regions Financial Corp. Die Zahlen waren wegen des Hurrikans „Sandy“ mit zweitägiger Verspätung veröffentlicht worden.

Kommentare (3)

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Mauserspeck

01.11.2012, 17:06 Uhr

Immer die richtigen Nachrichten zur rechten Zeit !

LarsLonte

01.11.2012, 17:25 Uhr

Fakten über die durch Freihandel...

...und den Monetarismus der Chicagoer Schule der Volkswirtschaft nach Milton Friedman deindustrialisierten und maroden USA mit einer kaputten Infrastruktur und gefälschten Arbeitslosenzahlen!!!

15 Mind-Blowing Facts About Wealth And Inequality In America. Information Clearing House, Grafiken über Einkommens- und Vermögensverteilung in den USA

http://www.informationclearinghouse.info/article25399.htm

http://www.pauljorion.com/blog/?p=11384

http://elboheme.blogspot.com/2010/05/die-wahren-ursachen-der-krise_12.html

Gefälschte Arbeitslosenzahlen!

http://endoftheamericandream.com/

http://endoftheamericandream.com/archives/category/economic-crisis

Peak Oil und 9.11.: Michael C. Rupperts Peak Oil Blog

http://www.fromthewilderness.com

VWL: Geopolitik und Freihandel

http://www.steinbergrecherche.com

EIR

http://www.bueso.de

Die_Verarsche_geht_weiter

01.11.2012, 19:52 Uhr

Gestern noch die Sep-Zahlen von 162t auf 88t rvidiert und heute waren's im Okt wieder 158t neue Jobs.
Ratet mal was in ein paar Wochen wieder passiert.

Logo, in ein paar Tagen ist Wahl, aber wer tatsächlich an diese verlogenen Zahlen glaubt, muß furchtbar krank sein & tut mir schrecklich leid (z.B. die Kaste der Börsianer).

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