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09.02.2012

04:32 Uhr

Konjunktur

Teuerungsrate in China steigt

Jahrelang hat China eine Politik des billigen Geldes betrieben. Dann begannen die Preise, in die Höhe zu schießen. Inzwischen ist die Inflation eines der großen Themen in der Diskussion um Chinas Wachstum.

Ein Händler verkauft Feuerwerkskörper zum chinesischen Neujahrsfest. dpa

Ein Händler verkauft Feuerwerkskörper zum chinesischen Neujahrsfest.

PekingDie Inflation in China ist im Januar auf 4,5 Prozent gestiegen und damit höher als erwartet ausgefallen. Das geht aus den am Donnerstag vorgelegten Daten des nationalen Statistikamtes hervor.

Von Reuters befragte Analysten hatten eine Preissteigerung von 4,1 Prozent erwartet. Auch die 33 Experten, die Bloomberg News befragt hatte, waren von geringeren Werten ausgegangen.

„Das verringert den Spielraum für eine Lockerung der Geldpolitik“, sagte Yao Wei, ein Ökonom bei der Societe Generale in Hongkong, der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Allerdings sollte die Inflation im Februar und danach wieder zu ihrem rückläufigen Kurs zurückkehren.“

Im Dezember hatte sich die Inflation auf 4,1 Prozent abgeschwächt - ein 15-Monats-Tief. Im Juli 2011 hatte die Rate noch 6,5 Prozent betragen.

Als mögliche Ursache für die unerwartete Inflationssteigerung im Januar gilt das chinesische Neujahrsfest. Eine Woche lang, vom 22. bis 28. Januar, haben die chinesischen Bürger es gefeiert. Dadurch haben sich sowohl Preise als auch Umsätze erhöht, während die Industrieproduktion und der Handel durch die Feiertage eingeschränkt wurden.

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2011 konnte das Schwellenland sein Wachstum erneut über neun Prozent retten, doch für die kommenden Monate gilt ein weiterer Rückgang als unvermeidlich. Und auch bei der Teuerung droht Gefahr für die Wirtschaftsmacht.

Kommentare (1)

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denk.mal

09.02.2012, 08:20 Uhr

Wie bitte? Die Zahl soll nicht saisonbereinigt sein?

Viel wahrscheinlicher sind doch Verwerfungen wegen Schwankungen im Vorjahr.

Aber logisch sinkt die Teuerung im Februar, schon wegen des Öl-Deals mit Iran. ;)

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