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17.09.2014

17:37 Uhr

Konjunktur

US-Verbraucherpreise sinken erstmals seit 2013

Waren und Dienstleistungen sind in den USA im vergangenen Monat zum ersten Mal seit April 2013 gesunken, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Experten hatten mit einer Stagnation gerechnet.

Waren und Dienstleistungen in den USA kosteten im August weniger als im Juli. dpa

Waren und Dienstleistungen in den USA kosteten im August weniger als im Juli.

BerlinDie Verbraucherpreise in den USA sind im August zum ersten Mal seit fast eineinhalb Jahren gesunken. Waren und Dienstleistungen kosteten im Schnitt 0,2 Prozent weniger als im Juli, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit einer Stagnation gerechnet.

„Die aktuellen Daten untermauern das Bild eines geringen Preisdrucks in den USA“, sagte Helaba-Analyst Johannes Jander. „Von dieser Seite dürfte somit vorerst kein Druck auf die US-Notenbank entstehen, verstärkt über ein Vorziehen der Leitzinswende nachzudenken.“ Zudem hätten zuletzt auch Daten zu den Erzeuger- und Importpreisen eine gemäßigte Inflationsentwicklung signalisiert.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Die Jahresteuerung fiel etwas stärker als erwartet: Die Inflationsrate sank auf 1,7 Prozent, nach 2,0 Prozent im Juli. Die US-Notenbank entscheidet noch am Abend über ihre Zins- und Geldpolitik. Experten gehen davon aus, dass die Federal Reserve ihre Konjunkturhilfen weiter zurückfahren wird. Die deutschen Privatbanken rechnen für Frühjahr oder Frühsommer 2015 mit einer Zinserhöhung.

Von

rtr

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