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13.01.2015

22:00 Uhr

Konjunktur

Weltbank sagt moderates Wirtschaftswachstum voraus

Sinkende Rohstoffpreise, niedrige Zinsen und ein schwacher Welthandel: 2015 wird die globale Wirtschaft laut Weltbank zwar wachsen – doch nur moderat. Bestimmte Regionen profitieren besonders.

Weltbank-Chef Jim Yong Kim sagt ein moderates Wirtschaftswachstum voraus. dpa

Weltbank-Chef Jim Yong Kim sagt ein moderates Wirtschaftswachstum voraus.

WashingtonDie globale Wirtschaft hat sich nach Einschätzung der Weltbank von den Folgen der Finanzkrise noch nicht vollständig erholt. Für das laufende Jahr rechnet die Entwicklungshilfe-Organisation mit Sitz in Washington mit einem moderaten Wachstum von drei Prozent. Bis 2017 werde sich das globale Wachstum zwischen 3 und 3,3 Prozent einpendeln, heißt es im neuen Weltwirtschaftsausblick, der am Dienstag veröffentlicht wurde.

Vergangenes Jahr hatte die Weltwirtschaft demnach um 2,6 Prozent zugelegt. Von der Erholung auf den Arbeitsmärkten und der lockeren Geldpolitik profitierten besonders die USA und Großbritannien, während es in der Euro-Zone und Japan nur zögerlich voranging. „Wenn der Euro-Raum oder Japan in eine verlängerte Flaute oder Deflation rutschen, könnte sich der globale Handel noch weiter abschwächen“, warnte die Weltbank in dem Bericht.

Die wettbewerbsfähigsten Länder der Welt

Platz 10

Norwegen (Vorjahr: 6.)

Platz 9

Dänemark (Vorjahr: 12.)

Platz 8

Vereinigte Arabische Emirate (Vorjahr: 8.)

Platz 7

Kanada (Vorjahr: 7.)

Platz 6

Deutschland (Vorjahr: 9.)

Platz 5

Schweden (Vorjahr: 4.)

Platz 4

Hong Kong (Vorjahr: 3.)

Platz 3

Singapur (Vorjahr: 5.)

Platz 2

Schweiz (Vorjahr: 2.)

Platz 1

USA (Vorjahr: 1.)

Quelle

IMD World Competitiveness Ranking 2014

Sinkende Rohstoffpreise, niedrige Zinsen und ein schwacher Welthandel dürften sich dieses Jahr beim Wachstum bemerkbar machen, schreiben die Ökonomen. Der scharfe Rückgang der Ölpreise seit Mitte 2014 werde der Weltwirtschaft zwar einen Schub verleihen, das Wachstum in den Öl exportierenden Ländern aber zugleich abschwächen. Für die Entwicklungsländer sagte die Weltbank ein Wachstum von 4,8 Prozent voraus, nach 4,4 Prozent im vergangenen Jahr.

Von

dpa

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