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11.10.2011

03:39 Uhr

Konjunktur

Wirtschaftsministerium sieht Wachstum dahinschwinden

Das Bundeswirtschaftsministerium dämpft die Stimmung in Deutschland. Sein aktueller Monatsbericht hält zwar fest, dass die deutsche Wirtschaft gut ins dritte Quartal startete. Doch sieht es kaum Gründe für Optimismus.

Die gute Wirtschaftsstimmung in Deutschland könnte bald umschlagen. dpa

Die gute Wirtschaftsstimmung in Deutschland könnte bald umschlagen.

BerlinDas Bundeswirtschaftsministerium rechnet mit einer merklichen Abkühlung der Konjunktur. Die deutsche Wirtschaft sei zwar gut ins dritte Jahresquartal gestartet, „allerdings haben sich die wirtschaftlichen Risiken in den letzten Wochen merklich erhöht und die Zukunftserwartungen bei Investoren und Konsumenten eingetrübt“, heißt es im aktuellen Oktober-Monatsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums, aus dem die „Rheinische Post“ am Dienstag zitiert.

„Das Wachstum wird angesichts nachlassender außenwirtschaftlicher Impulse und einer vorsichtigeren binnenwirtschaftlichen Nachfrage der Unternehmen und der privaten Verbraucher im weiteren Jahresverlauf ruhiger ausfallen.“ Vor allem wegen der sich erneut zuspitzenden Schuldenkrise und der Sorgen um die Stabilität des Bankensektors hätten sich die konjunkturellen Risiken spürbar erhöht.

Von

rtr

Kommentare (6)

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11.10.2011, 07:26 Uhr

Kein Wunder, wenn unser Kindergartenminister lieber Solaranlagen in Griechenland verkauft!!!

"Das IW stellte fest, dass der Anteil der Beschäftigten im Niedriglohnsektor zwischen 1994 und 2009 von 16 auf mehr als 22 Prozent zunahm. Die größte Gruppe der neu hinzu gekommenen Geringverdiener gehörte vorher zu Gruppe der Normalverdiener: nämlich 42,6 Prozent. Dagegen waren nur 28,9 Prozent vorher arbeitslos oder nicht erwerbstätig."

"Wer ohnehin wenig verdient, hat in den vergangenen Jahren auch noch deutliche Abschläge beim Nettoeinkommen hinnehmen müssen. Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sind die realen Nettolöhne der Geringverdiener seit 2000 stark gesunken - um bis zu 22 Prozent."

"Zu diesen befristeten und schlechter bezahlten Arbeitsformen gehört die Leiharbeit. Die Zahl der Stellen in diesem Bereich stieg binnen eines Jahres um 31,9 Prozent. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bekommen Leiharbeiter durchschnittlich 20 Prozent weniger Lohn als fest angestellte Kollegen in vergleichbaren Jobs. Und sie werden in Krisenzeiten als erste entlassen."





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11.10.2011, 09:22 Uhr

Unser liquiditätsgetriebener Aufschwung schwindet dahin? Na so was. Gott sei Dank!!
In den letzten 3 Jahren hat die EZB 340 Mrd. € und die DBB ca. 200 Mrd. € an die Zentralbanken der PIIG(F)S überwiesen, damit die unsere Exportrechnungen bezahlen können. Bis hierher alles no problem. Doch jetzt müssen wir unsere Kredite auch noch selbst zurückzahlen, wer hat da in der Schule nicht aufgepasst.
Wir produzieren Träume auf 4 Rädern Made in Germany mit Aufstockern, Kurz- und Leiharbeitern, Niedriglöhner etc und exportieren diese in Länder, in denen das Lohnniveau bereits 50% höher liegt als bei uns.
Die höchste Dichte an Porsche Cayennes innerhalb Europas gibt es in Griechenland. Die Anschaffungskosten so ab 140.000.-€ wurden durch Kredite finanziert und die laufenden Kosten über Rettungsschirme, also weiteren Schulden, die dann unsere Kinder zurückzahlen dürfen.
In den letzten 3 Jahren haben wir innerhalb der PIIG(F)S fast alles verschenkt. Von welchem schwindendem Wachstum schwadronieren denn unsere Marionetten alias Politiker?
Bei den PIIG(F)S wird das ganze Jahr über Weihnachten gefeiert. Und weshalb gehen die Beschenkten auf die Barrikaden und die Weihnachtsmänner nehmen alles regungslos hin?
Ein auf Lug und Betrug aufgebautes System kann nur eine gewisse Zeit funktionieren. Jetzt ist Schluss mit lustig. Immer nur für andere arbeiten ... ne ne, das muss nicht sein.
Wir wollen sie wieder haben – die D-Mark, mit der wir Jahrzehntelang immer unter den ersten 3 Exportländern waren – mit den höchsten Löhnen innerhalb Europas, das ist der kleine, für die Arbeiter aber feine Unterschied.

Account gelöscht!

11.10.2011, 09:28 Uhr

@Siggi, ich habs aber im Gefuehl, dass die Slowaken von der BRD-Wirtschaft , die meines erachtens nach das ganze Euro-"Rettungs" geschehen massgeblich beeinflusst zu ungunsten ihres Volkes aber zugunsten ihres bereicherungswahnes, ueber EU und Bundeskanzlerin hinter den Kulissen einen solchen Dreuck ausueben laesst, dass die Slowaken als kleines, recht machtloses land dann doch zustimmen werden, heute.

Wuerde es anders kommen waere das toll, aber ich bin da Pessimist. Kurz vor der Abstimmung wird eine Meldung ueber die zeitungen tickern, nach der ein Kompromiss gefunden wurde.. Pass auf.... schau mal um 11 oder 12 in die Onlinegazetten.

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